Beim Reisen mit einem Baby musste ich Einschränkungen in Kauf nehmen. Die ganze Nacht “Party machen” oder einfach mal 12 Stunden wandern war nicht möglich. Zeitlich musste ich mich nach dem Felix Rhythmus richten, für ihn auf dem Markt einkaufen, kochen, etc.
Jeden Tag plante ich Zeit ein, um auf dem Hotelzimmer abzuschalten und mal in Ruhe zu spielen, zu toben, zu kuscheln.

Tagesablauf

Spielen im Bett

Spielen im Bett

Wegen der Temperaturen und Felix Schlafrhythmus aufgrund der Zeitverschiebung waren wir immer früh wach und schon gegen 6 Uhr unterwegs. Um diese Uhrzeit erlebt man ein authentisches Thailand, Touristen sind so früh fast nicht unterwegs. Gegen 11 Uhr waren wir meistens wieder im Hotel, um unter der Kühle der Aircondition einen ausgiebigen Mittagsschlaf zu halten. Diese Zeit nutzte ich auch für mich selbst, um ggf. den Schlaf der Nacht nachzuholen oder um in Ruhe zu lesen oder Reiseberichte zu schreiben. Vor 16 Uhr waren wir selten wieder unterwegs.
Die Abendgestaltung war abhängig von der Dauer von Felix Mittagsschlaf, dem bisherigen Tagesprogramm und dem Hotel. Meistens habe ich Felix gegen 20 Uhr zum Schlafen gebracht und bin anschließend mit dem Babyphone in der Tasche nochmal raus zu Massage oder einem gemütlichen Abendessen.

Essen

Felix bekam jeden Tag eine frisch gekochte Mahlzeit, z.T. auch mehrmals täglich. Dazu habe ich den Babycook von Babea verwendet. Mit diesem kleinen, rucksacktauglichen Gerät kann man Gemüse / Fleisch und mehr kochen, passieren und warmhalten. Kartoffeln, Möhren oder anderes Gemüse waren überall zu erhalten, zur Not am Saftstand auf der Khao San Road. Weiterhin bekam Felix regelmäßig seine Flaschennahrung, die ich von zu Hause mitgenommen hatte. Hier hatte ich mich leider verkalkuliert. Aufgrund der Hitze und weil die Aufnahme fester Nahrung nicht so gut klappte wie zu Hause, benötigte Felix täglich 2 Flaschen zusätzlich. In meinem Fall funktionierte das Backup-System und mein Freund Philipp konnte mich mit 2 weiteren Packeten Trinknahrung vor Ort versorgen. Nahrung eines anderen Fabrikates hätte ich problemlos in Bangkok kaufen können.

Pampers

Bangkok_macht_Spass

Bangkok_macht_Spass

Habe ich in voller Anzahl dabei gehabt. Letztendlich wäre es kein Problem gewesen, in Bangkok Pampers zu kaufen. Da mir das aber niemand vorher garantieren konnte, habe ich lieber die Pampers mitgenommen. Da Felix ausreichend Freigepäck hatte und Pampers nicht schwer sind, kein Problem. Zum Reisen im Land war mit die Menge an Gepäck zu gross, so dass ich immer eine Tasche in einem Hotel in Bangkok im Gepäckraum deponiert hatte. Das ist entweder kostenlos oder sehr günstig möglich. Auch noch nicht benötigte Nahrung und die warmen Anziehsachen für den Rückflug habe ich dort belassen. Da meine Reiseplanung immer wieder über einen Zwischenstop in erfolgte, konnte ich die nicht benötigten oder auch wieder benötigten Dinge immer wieder austauschen.