Allgemeines

Endlich wieder Strand und Meer, allein der Anblick des Meeres entspannt uns bereits. Die Bucht von Mirissa hat einen schmalen Strandstreifen mit im Palmenwald verborgenen Hotels, die Brandungs ist recht hoch. Wir merken hier so richtig, dass Nebensaison und Monsunzeit ist. Die ersten drei Tage hängen dunkle Wolken über der Bucht und es regnet mehrfach täglich. Zum Teil nur leicht rieselnd erlebten wir hier auch den einen oder anderen Monsunregen. Bei weiterhin deutlich über 30° Lufttemperatur stört uns das allerdings nicht und wir begrüßen sogar die Wolken, die uns etwas vor der Sonneneinstrahlung schützen. Es sind etwa 20 Touristen in Mirissa, so dass der Strand relativ leer ist. Hier treffen wir einige deutsche Paare mit ihren Kindern sowie einige bekannte Gesichter, die wir seit dem Adam’s Peak immer wieder treffen. Aufgrund der Nebensaison sind hier etwa ein Drittel der Hotels geschlossen bzw. werden renoviert. Die Strandhotels haben tolle Menükarten, jedoch nur wenige Gerichte werden auch serviert.

Monsunregen

Auf unseren Ausflügen sahen wir die anderen Strände der Umgebung und sind froh, uns für Mirissa entschieden zu haben. An allen anderen Stränden gibt es nur einen schmalen Grünstreifen hinter dem Strand, dann folgt die befahrene Küstenstraße direkt dahinter. In Mirissa liegt nur ein kleiner Teil des Strandes in Straßennähe, und der liegt auf der anderen Seite der Bucht.
Im Coral Beach Hotelin der Nähe unserer Unterkunft wurde bei zwei deutschen Familien eingebrochen und Fotoausrüstung sowie Geld gestohlen. Dies geschah, während die Familien im selben Zimmer schliefen. Wir waren froh, dass unser Hotel etwas entfernt der Strandzone lag.

Erholung am Meer

Flasche geben

Unser Zimmer war das bisher günstigste unserer Reise und lag oberhalb des Strandes in Hanglage, so dass wir vom Balkon einen schönen Ausblick auf die gesamte Bucht hatten. Leider war es auch eines der schmuddeligsten Zimmer bisher. Da das Moskitonetz diverse Löcher hatte und zudem zu kurz war, folgten nach einer ersten unruhigen Nacht eine akrobatische Kletteraktion, um unser Moskitonetz an der ca. 3,70m hohen Zimmerdecke zu platzieren. Die nächsten Nächte waren deutlich angenehmer.

Badewanne bauen

An unserem Ende der Bucht war ein kleiner Korallenblock vorgelagert, so dass dahinter eine wellengeschützte Zone entstand. Dieser Babypool war für Felix ideal, da er hier im Flachwasser selbständiger agieren konnte und wir nicht immer neben ihm sein mussten. Generell herrschte starker Wellengang, was die Surfer zu nutzen wussten. Felix hatte jeden Tag eine Menge Spaß und war aus dem Wasser gar nicht mehr herauszubekommen. Neben Wellenhüften und Schwimmen, auf dem Popo von den Wellen naß gemacht werden oder auch nur vor den Wellen weglaufen, er genoß jede Minute im und am Wasser. Nachdem ich einmal damit angefangen hatte, mit Felix ein tiefes Loch zu graben, wollte er täglich mindestens eine “Badewanne” bauen.

Nach der Arbeit

Mittags saßen wir meist in einer Beachbar und genossen die angenehme Stimmung. Ab und zu kamen wir zum Lesen und genossen trotz Kinder fast so etwas wir Urlaub. Jeden Montag zogen wir uns zudem auf unser Zimmer zurück und legten eine Ruhepause ein, bei der leider nicht immer geschlafen wurde.

Dondra

Südende mit Leuchtturm

Mit dem Tuk Tuk machten wir einen Nachmittag einen Ausflug nach Dondra. Dies ist der südlichste Punkt von Sri Lanka, an dem ein schöner Leuchtturm steht. Seit hier eine Radaranlage installiert wurde, ist ein Besteigen des Leuchtturmes leider nicht mehr möglich. Felix kletterte trotzdem begeistert auf den Felsen am Wasser herum. Südlich gelegen gibt es bis zur Antarktis kein Land mehr. Auf das geplante Abendessen mit Blick auf den Leuchtturm mussten wir bei geschlossenem Restaurant aufgrund des Vollmondfeiertages leider verzichten.

Abendstimmung

Galle

Angeblich die touristisch reizvollste Stadt Sri Lankas konnten wir dies in der Nebensaison nicht bestätigen. Die hochgelobte Altstadt mit den Befestigungsanlagen des Forts zeigte beeindruckende dicke Mauern und einen Turm, sonst aber nichts. Die alten Häuser der Altstadt genossen wir vor allem in Form eines Roof-Top-Restaurants, wo wir eine kleine Mittagspause einlegten. Unten in den Gassen war recht wenig los. Hauptsächlich fanden wir Souvenirläden, die recht schöne Stoffe und Kleider hatten. Allerdings waren die Preise dermaßen überhöht, dass wir uns zu fast keinem Kauf durchringen konnten. Das ist der Nachteil, wenn man bereits viel von einem Land gesehen hat.

Die Festung

Holzschnitzer

Stelzenfischer

Reiseinfos

Zimmer Mirissa

  • Hotel:
  • Villa Sea View, Beach Rd., Mirissa, 077-6046653, www.villaseaviewmirissa.com, 2000Rs
  • Doppelbett, unsauber, Fan, “WLAN” (wir nutzen das von Palace Mirissa), defektes und zu kurzes Moskitonetz, schöne Aussicht, nur basale Englischkenntnisse, keine Laundry (wurde allerdings extern organisiert)a
  • Transport:
  • Tuk Tuk nach Dondra und zurück 1500Rs
  • Tuk Tuk nach Galle und zurück 200Rs
  • Transfer:
  • PKW mit Fahrer nach Beruwela 5000Rs