Beruwela

Strand Beruwela

In Beruwela ist alles deutlich teurer als wir es bisher kennen und man bemerkt deutlicher, dass Nebensaison ist. Viele Geschäfte sind optisch auf Touristen ausgelegt, ebenso gibt es viele etwas besser aussehende Hotels. Eine Menge Hotels sind geschlossen oder werden gerade renoviert, mehr noch als in Mirissa. Die Schäden des Tsunamis des Jahres 2004 sind abseits der Touristengebiete deutlich zu erkennen. Es gibt einen breiten Sandstrand, der aktuell mit Plastikmüll gesäumt und mangels Touristen eher verlassen ist. Der Strand in Hotelnähe ist sehr schmal und wir eher von Einheimischen genutzt. Mirissa bevorzugen wir in dieser Hinsicht deutlich.

Pool bei Nacht

Unser Hotel ist sehr schön mit einem kleinen Pool im Innenhof. Wir sind die wieder einmal die einzigen Gäste. Die Familie ist sehr nett und spricht gut deutsch, da sie 4 Jahre lang in der Nähe von München gelebt haben. Die Speisekarte wie auch der Akzent sind entsprechend. Insbesondere Felix fühlt sich hier sehr wohl und nutzt den Pool mehrfach am Tag. Er macht deutliche Fortschritte beim Schwimmen und tauchen. Wir haben hier keine großen Programmpunkte mehr eingeplant und entschleunigen. Iris genießt die Ayuvedischen Massagen und wird zum Shopping ausgeführt.
Vor allem Felix und Iris werden von den zahlreichen Moskitos massakriert. Luca und ich werden weitgehend verschont. DEET scheint hier nicht das Mittel der Wahl zu sein.

Brief Garden

Eine Blume

Mit dem Tuk Tuk fahren wir ca. 45 Minuten zum Brief Garden. Hier verwirklichte Landschaftsarchitekt und Bildhauer Bevis Brava ab 1929 seine Planungen. Der Lebenskünstler verstarb 1992 und lebte bis zuletzt in der gut erhaltenen, mit Kunstwerken und schöner Einrichtung gefüllten Villa inmitten des Gartens.
Iris beschäftigte sich während unseres Gartenspaziergangs zunächst mit diversen Mücken und Ameisen. Im Verlauf konnte sie die tolle Gestaltung des Gartens ebenfalls noch genießen. Besonders die schön eingerichtete Villa hat es uns angetan und wir haben einige Anregungen für unser eigenes Haus bzw. den Garten bekommen.

Zentriert

Kontraste

Sonne und Wolke

Schildkrötenfarm

Schildkröte

Sie haben sich dem Schutz der seit 1970 geschützten Tiere verschrieben. Durch die Umweltbeeinflussung des Menschens, natürliche Feinde sowie den Verzehr und Marktverkauf der wohlschmeckenden Eier ist die Population der Schildkröten in Gefahr. In den Gewässern um Sri Lanka leben 5 der weltweit bekannten 8 verschiedenen Schildkrötenarten – Leatherback, Hawksbill, Olive Ridley, Green Turtle und Loggerhead. Die Schildkrötenfarmen zahlen 10Rs pro gefundenes Ei und brüten diese dann aus. Die Tiere müssen jedoch schnell wieder ausgewildert werden, da sie sonst die natürlichen Instinkte zum Überleben in freier Wildbahn verlieren. Kritisiert wird dabei oft die Freilassung der Tiere ins Meer als Showaktion für Touristen, um ihnen gute Schnappschüsse zu ermöglichen. Für die Schildkröten bedeutet dies, zur leichten Beute für Raubvögel zu werden. Trotz allem sind die Schildkrötenstationen Sri Lankas ein Erfolg.

Babyschildkröte

Für uns begann der Ausflug mal wieder mit dem Tuk Tuk. Nach dem Frühstück wurden wir wie vereinbart abgeholt und nach 40 Minuten Fahrt erreichten wir die Schildkrötenfarm. In mehreren, relativ kleinen Becken werden die unterschiedlich alten Schildkröten verschiedener Arten vorgeführt und gehalten. Ausreichend Platz zum Schwimmen gibt es nicht, jedoch soll es zur Fütterung noch ein weiteres, größeres Becken geben. Während Lua begeistert nach den 1-3 Tag alten Babyschildkröten griff und sie sogar in die Hand nahm, traute sich Felix nicht. Neugierig beobachtete er alles aus sicherer Entfernung.

In Luca's Hand

Bootsfahrt durch die Lagune

Kleines Krokodil

Mangroven

Kingfischer

Grüne Schlange


Der Morgen begann damit, dass wir den Wecker überhört haben und erst zur geplanten Abfahrtszeit aufgestanden sind. Somit hatten wir 20 Minuten Verspätung. Mit einem kleinen Motorboot wurden wir einen kleinen Nebenarm des Bentotaflusses hinaufgefahren. Überall waren Mangrovenwälder zu sehen. Da Regenzeit ist, stand das Wasser recht hoch und wir haben nur wenige Tiere gesehen. Trotzdem sind einige schöne Fotos entstanden und wir hatten Spaß.

Eule


Den zweiten Teil der Tour ging es auf den Hauptarm des Bentotaflusses hinauf, was für uns nicht mehr so interessant war. Felix fand die anderen Boote und den Zug auf der Brücke toll. Zurück im Hotel genossen wir erstmal ein ausgiebiges Frühstück.

Waran

Einladung zum Abendessen

Wir mit Dennis, Judy und den Kindern

Ginger Beer

Am Abend wurden wir von unseren Hotelmanagern Dennis und Mallika (Judy) gemeinsam mit ihren Kindern zum Abendessen eingeladen. Wir fuhren mit dem Auto in ein Restaurant, wo man sehr gut Waffeln und Hoppers essen kann. Prompt wurde der Laden von Uli als “Hopperia” bezeichnet. Dieser Begriff wird sich wohl bald in Sri Lanka durchsetzen. Wie hier üblich konnten wir hier erstmals komplett ohne Besteck essen und durften unser Curry mit den Hoppers zusammensuchen und essen, lecker! Besonders die Egg-Hoppers und die scharfen Gerichte haben es mir angetan. Sehr lecker war auch das Ginger-Beer, was in Sri Lanka gerne getrunken wird und gar kein Alkohol oder Bier enthält.

Kanda Vihara


Felix und die anderen Kinder bevorzugten eindeutig die leckeren Waffeln. Mutig probierte und mochte Felix sogar die Hoppers! Nach kleineren Startschwierigkeiten tobte er mit den beiden Kindern durch’s Restaurant.

Felix und Saleena

Anschließend konnten wir im Dunkeln noch einen großen Buddha anschauen, Kanda Vihara. Felix tobte mit Duwen und Saleena durch die Gegend und konnte nicht genug bekommen.
Ein toller Abschluss für unseren Urlaub.

Reiseinfos

Zimmer Beruwela

  • Hotel:
  • Bavarian Guesthouse, 92 Barberyn Rd., 034-2276129, 077-6585200, www.bavarianguesthouse.com, 6500Rs inkl. Frühstück
  • großes Doppelbett, Moskitonetz, Fan, (AC möglich), Kühlschrank, Pool, deutschsprachig, kein WLAN, Internet mit privatem Surfstick möglich, sehr nette Familie
  • Transport:
  • Tuk Tuk Brief Garden 1200Rs
  • Tuk Tuk Schildkrötenfarm 1200Rs
  • Tuk Tuk vom Bootsanleger ins Hotel 200Rs
  • Eintritt:
  • Brief Garden 1000Rs
  • Schildkrötenfarm 500Rs
  • Transfer:
  • Auto nach Negombo 6500Rs
  • Sonstiges:
  • Bootstour durch die Lagune 3000Rs (3 Stunden)