Morgens um 6 Uhr hatten wir unseren Minivan bestellt, der uns die 260km nach Vang Vieng bringen sollte. Die Kinder schlafend ins Auto und los, das hat schonmal geklappt. Über eine Asphaltstraße, die immer wieder durch Piste mit Schlaglöchern unterbrochen wurde, ging es in Serpentinen die Berge hinauf. Die Bergwelt auf der im Reiseführer hochgelobten Strecke präsentierte sich nebelig und trüb mit tiefhängenden Wolken und nur vereinzelt wirklich lohnenswerten Panoramablicken mit sonnig beleuchteten Tälern. Nachdem wir die hohen Berge hinter uns gelassen hatten, fuhren wir durch einen schöne Karstlandschaft. Insgesamt erinnerte uns die Gegend sehr an Nordvietnam, wenn Sapa direkt an die trockene Halong Bucht bei Ninh Binh angrenzt. Auch die Kleidung und Lebensweise der Bergbevölkerung scheint ähnlich zu sein.

Luca schläft

Luca schläft

In Vang Vieng bezogen wir problemlos unser Zimmer, welches als Familyroom etwas größer war. Dafür war die Toilettenspülung defekt und das Bad sehr ungemütlich. Wir zogen direkt los, um die Stadt zu erkunden und landeten an einem Hotel mit Restaurant am Fluß, wo wir gemütlich chillend den Nachmittag verbrachten. Neben zahlreichen Fruchtsäften konnten die Kinder herumtoben und Felix durfte sogar mit Papa den Hoteleigenen Pool benutzen. Er genoß die Abkühlung und legte richtig los, sehr zur Freude der Hotelangestellten.
Mit Hilfe von Papa wollte er anschließend Äpfel pflücken, mit Erfolg.
Sessel Papa

Sessel Papa

Pseudoäpfel pflücken

Pseudoäpfel pflücken

Nur leider war es kein Apfel sondern eine uns unbekannte “Herzfrucht”, die erst in 2 Monaten reif wird und von der man nur das Innere essen kann. Pech gehabt.

Anschließend gönnten wir uns eine Massage. Uli war leider mit Kopfschmerzen und Übelkeit (Migräneanfall oder gepantschter Cocktail?) aus dem Gefecht gesetzt, so dass der Bummel durch die am Abend mit einer netten Atmosphäre aufwartenden Straßen nur kurz ausfiel. Bereits am nächsten Tag war die Weiterreise geplant, da die Aktivitäten hier nichts für kleine Kinder waren (Kanu fahren, Mountainbiketouren, Klettern und Tubung d.h. sich auf einem Reifen den Fluß hinabtreiben lassen). Vom berüchtigten Discolärm haben wir ebenfalls nichts mitbekommen.

Am nächsten Morgen ging es Uli deutlich besser und nach einem entspannten Frühstück wurden wir mit einem Tuktuk zum Busbahnhof gebracht. Während einer Pause entdeckte Felix ein Spielzeugauto: “So eins will ich haben, Papa!”.

Unterwegs

Unterwegs

Bremsen kühlen

Bremsen kühlen

Die Fahrt mit dem Bus nach Vientiane verlief weitgehend entspannt, mußte jedoch mehrfach wegen glühender Bremsen unterbrochen werden. Dabei wurde dann mittels Wasserschlauch eine Kühlung improvisiert, bis es weitergehen konnte und wir am frühen Nachmittag in Vientiane ankamen.
Rennfahrer

Rennfahrer

Luca mit Papa

Luca mit Papa

Schwere Verletzung

Schwere Verletzung

Felix malt

Felix malt

Reiseinfos

Zimmer Vang Vieng

Zimmer Vang Vieng

  • Hotel:
  • Khamphone Guesthouse, 511062, 120000 Kip
  • AC, Fan, WLAN, Bad sehr alt, Toilettenspülung defekt, keine Moskitonetze, gutes Frühstück zu akzeptablem Preis erhältlich
  • Transfer:
  • VIP Bus Vang Vieng – Vientiane 50000 Kip
  • Sonstiges:
  • Lao Massage ohne Öl 40000 Kip/h
  • Fußmassage 50000 Kip/h