Allgemeines

Ungeliebtes Zimmer

Ungeliebtes Zimmer

Vom Busbahnhof außerhalb der Stadt wurden wir mit einem Minibus ins Zentrum gebracht. Dort warteten Iris und die Kinder beim Mittagessen in einem Restaurant, während Uli auf Zimmersuche ging. Bereits telefonisch war uns keine Reservation geglückt und auch jetzt waren viele Hotels ausgebucht, hatten nur noch Zimmer ohne Bad oder waren zu teuer. Nachdem endlich ein Zimmer gefunden war, wurde das Gepäck geschultert und wir zogen los. Angekommen war Iris alles andere als begeistert, da ihr das Bett zu klein war. Auch sonst war das Zimmer basic, dafür aber günstig und gut gelegen.
Also zog Uli wieder los, um der Familie ein akzeptables Zimmer zu organisieren. “Stunden später” war dies gelungen und die Familie konnte begeistert in ihr neues Heim einziehen (im 4. Stock, grr….). Der Hausfrieden war gerettet, das Zimmer kostete mehr als das Doppelte…
Leider konnten wir nicht bis zum Ende unseres Aufenthalts in Vientiane in diesem Zimmer bleiben, da es bereits reserviert worden war. Also mussten wir in ein anderes Zimmer umziehen. Hier bekamen wir ein Dreibettzimmer zugewiesen, dass noch einem 3€ pro Nacht teuerer aber dafür auch deutlich größer war. Wir genossen alle 4 die größere Bewegungsfreiheit, v.a. nachts.

Fotografiert von Felix

Fotografiert von Felix

Da es hier etwas wärmer war als bisher, teilten wir den Tag wieder in 2 Hälften auf, unterbrochen durch eine Ruhepause, die wir bevorzugt im Hotel verbrachten. Felix wurde immer mutiger. Von Tag zu Tag traut er sich mehr zu essen und zu probieren.
Felix beim Frühstück

Felix beim Frühstück

Ob Würstchen zum Frühstück, “Kugelwürstchen” = Fleischbällchen auf dem Nachtmarkt oder Schokoladenpfannkuchen – es gibt noch anderes Essen neben Pizza und Fritten. Wir müssen also jetzt jeden Abend auf dem Nachtmarkt
Spielplatz mit Nachtmarkt

Spielplatz mit Nachtmarkt

zu Abend essen, was uns sehr gelegen kommt.

Jeden Tag verbrachten wir mehrere Stunden auf einem großen schönen Spielplatz, wo sich Felix so richtig austoben konnte. Es gab dort sogar einen kleinen Einkaufsladen, so dass Felix eifrig Pizza verkaufen konnte. Er läuft immer besser und das Meckern und Jammern wird immer weniger. Insgesamt läuft er deutlich besser, als wir es vorher erwartet hätten.

Kuckuck

Kuckuck

hier bin ich

hier bin ich

Wo bleiben die Kunden?

Wo bleiben die Kunden?

Luca 3-Zahn-Monster

Luca 3-Zahn-Monster

Luca ist mittlerweile zum 3-Zahn-Monster mutiert und stellt täglich erneut mit großer Begeisterung fest, dass man mit Zähnen oben und unten die Nahrung noch besser zerteilen kann. Dafür sind die Nächte mitunter durch Schreiattacken unterbrochen, die zum Glück nur kurz anhalten.

Spielen am Mekongstrand

Spielen am Mekongstrand

Im Reiseführer sind mehrere Schwimmbäder beschrieben und wir planten einen Schwimmnachmittag ein. Das erste Spaßbad war geschlossen (Nongchanh Waterpark) bzw. wurde gerade renoviert. Das zweite Schwimmbad (Sokpaluang Swimming Pool) konnten wir an der im Reiseführer beschriebenen Position nicht finden. Alternativ standen Pools in anderen Hotel zu Verfügung, was uns aber mit lt. Reiseführer 7,50 $ pro Person zu teuer war. Das eine Hotel, dessen Pool für nur 30000 Kip / Person genutzt werden konnte, hatte diesen zur Renovierung geschlossen. Also ab in den Mekong.
Badespass

Badespass

Besonders am Wochenende war auf dem Spielplatz kaum noch ein freier Platz zu finden und jede Menge Einheimische zogen zum Strand des Mekong (feinster Sandstrand mit golden glitzernden Partikel darin). Ob Liebespaare, Fußballgruppen oder Familien, hier traf sich die Welt. Wir genossen die Atmosphäre dort und tobten mit den Kindern und dem Fußball im Sand herum.
Nach besagter Schwimmbadsuche hatten wir Badesachen dabei und Felix und Uli hatten lange Spaß im und am Wasser. Felix rannte mit Anlauf den Strand hinunter und stürzte sich den steilen Sandhang hinab in die Fluten, wo Uli wegen des schnell tiefer werdenden Grundes und der recht starkten Strömung aufpaßte.
Die Sonnenuntergänge über dem Mekong sind traumhaft. Jeden Tag geht die Sonne hier als glutroter Ball unter. Hier werden wir nicht das letzte Mal gewesen sein…
Englischkenntnisse: "no take food come in"

Englischkenntnisse:
“no take food come in”

Sonnenuntergang über dem Mekong

Sonnenuntergang über dem Mekong

Wir vor der untergehenden Sonne

Wir vor der untergehenden Sonne

Tempelbesichtigungen

Wat Mixai und Wat ong teu mahawihan

Das MIttagessen ist vorbereitet

Das MIttagessen ist vorbereitet

Diese beiden Tempel liegen direkt in der Nähe unseres Hotels und sind in wenigen Metern zu erreichen. Sie bieten keine besonderen Sehenswürdigkeiten, lassen uns aber intermittierend am wirklichen Tempelleben teilhaben, wenn die Laoten mal eben nach der Arbeit vorbeikommen, um eine Opfergabe zu hinterlegen oder sich ein Bändchen um den Arm binden zu lassen.

Wat Si Saket und Haw Pha Kaeo

Wat Si Saket

Wat Si Saket

- ein empfehlenswerter Tempel. Im Inneren sind in den Kreuzgängen tausende von Buddhas zu sehen, die großen mit bunten Tüchern geschmückt. Tolle Fotomotive wohin man auch blickt. Obwohl wir bereits hunderte Buddhas gesehen und fotografiert haben, fanden wir erneut unsere persönlichen Highlights.
Im eigentlichen Tempel war das Fotografieren verboten (was Uli mal wieder nicht gesehen hat), so dass er die gemachten Fotos löschen musste. Das Fotoverbot dient a.e. dem Postkartenverkauf, was Uli sehr ärgerte. Am Nachmittag benötigte er dann ca. 4 Stunden und 30€ für den Kauf einer Software, bis er die gelöschten Bilder von der Speicherkarte rekonstruiert hatte.
Buddhas

Buddhas

Insgesamt sollten in diesem Tempel mehr als 6000 Buddhastatuen zu sehen sein.
Rekonstruiert

Rekonstruiert

100m weiter liegt der Haw Pha Kaeo. Hier wurde in einem ehemaligen Tempel ein Museum errichtet. Von außen ist der Tempel nett anzusehen und auch die Umgebung ist ganz reizvoll. Im Museum selbst sind die üblichen Buddhas zu sehen und das Fotografieren ist mal wieder verboten (siehe oben), so dass wir aus Protest auf eine Besichtigung verzichteten.

Wat Si Muang

Felix schlägt den Gong

Felix schlägt den Gong

- ebenfalls ein “Muss” für Touristen in Vientiane. In der Haupthalle wird eine Kopie des Smaragdbuddhas aufbewaht. Davor liegt auf einem Kissen ein Buddha (mehr ein Kegel), der Wünsche erfüllen soll. Bei unserem Besuch konnten wir den buddhistischen Glauben live erleben, da viele Einheimische und erfreulich wenig Touristen anwesend waren. Es wurden Opfergaben dargeboten, gebetet, an besagtem Buddha um Erfüllung der Wünsche gebeten (dabei muß der Buddha von seinem Kissen hochgehoben werden), die Gebetstrommeln geschlagen (sehr zur Freude von Felix, der die Trommeln ebenfalls alle anschlagen durfte) sowie sich von einem Mönch ein Bändchen ums Handgelenk binden lassen (z.B. für Glück und Gesundheit).
Erfüllte Wünsche

Erfüllte Wünsche


Draußen konnten Fotos gemacht werden (dazu unten mehr), es wurde gegessen, gelernt und studiert.
Studieren

Studieren

Nebenbei reparierten Arbeiter Grabmäler und ein Storch begutachtete die Besucher von einem Nebentempel.

Pha That Luang

Kaufladen

Kaufladen

Das Highlight in diesem Tempel war der Kaufladen von Felix, den dieser mal eben in einem Säulengang mit seinem Bagger sowie etlichen gesammelten und in seinem Rucksack mitgeschleppten Flaschendeckeln eröffnete. Diverse asiatische Touristen wollten ebenfalls einkaufen und Fotos machen, wozu Felix zu ihrem Leidwesen nicht bereit war – family store only! Die goldene Stupa war riesig und sah auch nett aus, war aber keineswegs ein Highlight. Interessanter waren die Deckengemälde sowie ein großer liegender Buddha im zweiten Tempel.
Pha That Luang

Pha That Luang

Hier fiel Iris neue Kamera auf den Boden und das Objektiv zerbrach, so dass mit Taschenmesser und Pinzette eine provisorische Reparatur des Objektives fällig wurde. Das Gehäuse der Kamera war ebenfalls deutlich beschädigt. Zum Glück sind Objektiv und Kamera noch funktionsfähig. Vermutlich müssen wir für die Kamera nicht einmal die Versicherung in Anspruch nehmen, da nur ein Gehäuseteil ausgetauscht werden muß. Glück gehabt.

Patuxai

Patuxai

Patuxai

Weiter gings zu Fuß zum Patuxai, der vertikalen Rollbahn Vientianes. Das ist ein Torbogen, der dem Triumphbogen in Paris nachempfunden worden ist. Er wurde in den 60er Jahren aus amerikanischem Beton gebaut, der eigentlich für den Bau eines Flughafens geplant gewesen ist und hat 4 Bogengänge. Im Inneren befindet sich eine schön verzierte Decke. Bei Aufstieg muß man durch diverse Souvenirshops. Die Aussicht auf die Stadt ist gut, bei uncharakteristischem Stadtbild jedoch irgendwie reizlos.

Xieng Kuane (Buddha Park)

Buddha Park

Buddha Park

Der Buddha-Park liegt 26km außerhalb der Stadt und ist mit dem TukTuk in ca. 1 Stunde zu erreichen Dieses ist eider im Touristenviertel nur sehr teuer buchbar. Der Park selbst ist deutlich kleiner als erwartet und die Betonfiguren stehen relativ dicht beieinander. Trotzdem hatten wir jede Menge Spaß. Felix konnte auf den Figuren herumklettern und sah seine Hauptaufgabe im Reparieren der Krokodilsfiguren, wozu er diverse Werkzeuge (Stöckchen) benötigte.
Bettelschale

Bettelschale

Luca hatte Spaß am Laufen und war von
Luca in Action

Luca in Action

unserem Basecam an einem Tisch immer wieder in alle Richtungen unterwegs – sehr zur Freude der anderen Touristen.
Iris und ich konnten so nacheinander entspannt die Skulpturen auf die Speicherkarten bannen und fanden mal etwas andere Fotomotive. Gemeinsam kletterten wir am Ende durch ein großes, kürbisartige geformter
Gecko

Gecko

Betongebäude mit 3 Ebenen, die Hölle, Erde sowie den Himmel repräsentieren. Mit Luca in der Trage mußte ich teilweise auf Knien kriechen bzw. blieb in den Treppenaufgängen fast stecken. Der Kleine zog dabei selbständig die Ärmchen und den Kopf ein und schaute zum Teil etwas ängstlich. Letztendlich aber hatten wir alle einen Tag lang Spaß!

Fotografieren auf Laotisch

Fotografen

Fotografen

Egal an welcher Sehenswürdigkeit wir sind (oft sind auch unsere Kinder die Attraktion), immer sehen wir viele Asiaten, die sich in Gruppen oder auch einzeln vor dieser Ablichten lassen. Das Ganze wird dann vor jedem Tempel wiederholt. Diese “klassische” Art der Fotografie war uns eigentlich nur noch von den Japanern in Erinnerung und wurde uns hier noch einmal deutlich in Erinnerung gerufen. Wir machen solche Fotos nur noch sehr selten.
Zahlreiche Profifotografen nutzen dies aus. Allein schon wegen der bei diesen vorhandenen Blitze werden die Bilder deutlich besser als bei den Hobbyfotografen. Die gekauften Bilder werden direkt vor Ort gedruckt. Dazu wurden normale Tintenstrahldrucker modifiziert. Ob auf dem Rücksitz eines Rollers oder auf einem kleinen Wagen, die Stromversorgung wird durch eine kleine Batterie sichergestellt, die Tintentanks sind extern ausgelagert und über kleine Schläuche, wird die Tinte in den Drucker gleitet.
Fotodrucker

Fotodrucker

Diese Konstruktionen sehen abenteuerlich aus, führen jedoch zu akzeptablen Druckergebnissen.
Weiterhin ist wie wohl überall die Hochzeitsfotografie eine Haupteinnahmequelle der Fotografen. In den Parks wie auch den Tempelanlagen finden ich am Nachmittag kleine Gruppen mit einem aufgestylten Paar sowie diversen Assistenten fürs Gepäck tragen, Sonnenschirm halten und für Reflektoren/Abschatter, die dann in der Regel die typischen klassischen Paarfotos aufnehmen.

Entspannen und Shoppen

Luca frech

Luca frech

Felix frech

Felix frech


Unsere letzten 2 Tage in Vientiane verbrachten wir entspannt mit Spaziergängen, so dass genug Zeit zum ausgiebigen Shopping blieb. Während die Kinder und ich vor den Läden auf Iris warteten entstanden einige schöne Fotos.
Abends gingen Uli und Felix im Mekong schwimmen oder wir machten den Spielplatz unsicher. Diese Möglichkeiten wollten wir ausnutzen, da wir nicht wissen, ob wir noch einmal auf unserer Reise eine ähnliche Spielmöglichkeit für Felix und Luca finden werden.

Netz ausbringen

Netz ausbringen

Kinder

Kinder

Am Mekong konnten wir die Fischer beobachten, die große Fischernetze quer über den Fluß spannten, so dass die Fische durch die Strömung hineingetrieben wurden (so denken wir, dass sie funktionieren). Dabei die Abendstimmung bei Dämmerung und Sonnenuntergang, traumhaft.

Essensangebot

Essensangebot

Restaurants

Restaurants

Anschließend genossen wir das gute Essen in einem der zahlreichen Restaurants. Besonders angetan hatten es uns indische Parathas, mit Schokolade, süßer Milch oder auch Ei.
Parathaherstellung

Parathaherstellung

Sie wurden an kleinen Straßenständen wie auch in diversen indischen Restaurants verkauft.
Felix war besonders von der Prozedure der Herstellung mit dem Herumwerfen des Teiges begeistert.

Und weiter gehts

So wollten wir nicht reisen

So wollten wir nicht reisen

Weiter geht’s gen Süden nach Ban Khoun Kham. Von dort aus wollen wir die berühmte Höhle Tham Kong Lo besichtigen. Die Organisation der Hinfahrt war nicht so einfach, da die Preise deutlich zu hoch erschienen. Dazu bekam man in jedem Reisebüro andere Reisedauern und Abfahrtszeiten genannt. Die Abfahrt war um 9 Uhr und die Fahrt sollte den ganzen Tag dauern, so dass wir überlegten, mit einem “Local bus” am frühen Morgen zu fahren. Letztenendes wäre auch das nicht günstiger und aufgrund der selbst zu organisierenden Anfahrt nicht kürzer gewesen, so dass wir uns doch für die Fahrt mittels VIP-Bus entschieden. Mal schauen, wie’s wird.

Reiseinfos

Zimmer Vientiane (DZ)

Zimmer Vientiane (DZ)

  • Hotel:
  • Be Na Cam Guesthouse & Apartment, Bat Vatchan behind Vat Ongteu Rd., 241538, www.benacamguesthouse.com, benacam_gt@hotmail.com, 150000 Kip (DZ), 180000 Kip (Triple Room)
  • AC, WLAN, TV, Kühlschrank/Spüle, kein Moskitonetz, dimmbare Lichter, Massage (extern)
  • das nicht erwünschte Hotel war das Lao Youth Inn, Th. Francois Ngin 60000 Kip, Fan
  • Transport:
  • Zimmer Vientiane (Triple Room)

    Zimmer Vientiane (Triple Room)

  • Tuktuk Hotel – Wat Si Muang 40000 Kip
  • Tuktuk Hotel – Pha That Luang 50000 Kip
  • Tuktuk Hotel – Xieng Kuane (Buddha Park) 200000 Kip
  • Eintritt:
  • Wat Si Sakat 5000 Kip
  • Haw Pha Kaeo 5000 Kip
  • Wat Mixai umsonst
  • Wat ong teu mahawihan umsonst
  • Wat Si Muang umsonst (hat keiner kassiert, sonst wohl 5000 Kip)
  • Pha That Luang 5000 Kip
  • Xieng Kuane (Buddha Park) 5000 Kip
  • Patuxai 5000 Kip
  • Transfer:
  • VIP Bus Vientiane – Ban Khoun Kham 120000 Kip
  • Sonstiges:
  • Fußmassage 50000 Kip/h
  • Laundry 10000 Kip/kg