Hanoi – Chaos mit Charme…

…so könnte man unsere Eindrücke beschreiben. Vom Flughafen fuhren wir mit dem Taxi zu unserem Hotel in der Altstadt.

Motorradtransporter in Hanoi

Auf der Fahrt konnten wir bereits erste Eindrücke vom Verkehrschaos dieser Stadt sammeln. Unsere Zimmer waren so früh am Morgen noch nicht fertig, so dass wir erst einmal Frühstücken gingen. Dann zogen wir los. Erstmal kreuz und quer durch die kleinen Gassen der Altstadt. Anfangs viel die Orientierung etwas schwer, so dass eine Visitenkarte des Hotels wie auch ein Stadtplan nicht verkehrt sind.

Die Altstadt

In der Altstadt herrscht eine Art geordnetes Chaos. Man hat das Gefühl, alles ist durcheinander und drängt sich durch Motorroller und Menschen von Strasse zu Strasse. Mit der Zeit kann man eine gewisse Ordnung wahrnehmen.

Bunte Stoffe

Traditionell sind die Händler nach Sparten geordnet. Je nach Strasse werden bunte Tücher, Kleidung, Korb- oder Eisenwaren oder Nahrungsmittel verkauft. Zwischendrin immer mal wieder ein Essensstand, ein herumziehender Händler, Lieferanten, Motorroller, ein Liebespaar, Touristen. Diese fahren häufig in einem Fahrradrikschakonvoi durch die Strassen und vervollkommnen das Chaos. Gut dass wir ausschließlich zu Fuß unterwegs sind und bei Bedarf eine Pause in einer kleinen Seitengasse oder einem Cafe machen können.

Nicht unterschätzen sollte man die allgemeine Lautstärke und die verschiedenen Eindrücke. Felix war zwischendurch und v.a. am Nachmittag total fertig und benötigte sein Auszeiten, die wir ihm am im zentrum gelegenen See und auf einem tollen Spielplatz in einem Freizeitpark ermöglichten. Diese psychische Anstrengung fiel uns v.a. auf, als wir nach unserer Rundreise wieder nach Hanoi zurückkamen.

Felix Fangemeinde

Hinzu kam, dass Felix quasi permanent für Fotoshootings herhalten musste. Fast ununterbrochen wurden wir gefragt: “name?”, “how old?”, “where from?”, “Photo?”

Felix Fangemeinde

Je nach Verhalten der interessierten Leute kam es zu einem netten Kontakt oder auch zu einer Abwehrreaktion von Felix, der gegenüber fremden Leuten gerne etwas schüchtern reagiert. Jedoch ist er eindeutig bestechlich. Nach Übergabe von Keksen, Schokolade oder eines Lollis posierte er entspannt kauend für diverse Fotos. Auch einfaches Spielzeug oder ein Luftballon konnten begeistern.

Daaaa

Für uns sehr störend waren sehr aufdrängliche Menschen, die Felix aus dem Spiel herausrissen. Aufgrund der vielen Sinneseindrücke mussten wir ihn immer wieder aktiv zum Laufen, Balancieren, Hüpfen motivieren, damit er nicht nur in seiner Trage oder auf dem Arm saß und guckte. Wenn nach 2 Meter balancieren dann 15 Vietnamesinnen auf ihn zugestürmt sind, war die Motivation zur Bewegung direkt vorbei. In ruhigeren Bereichen im Tempel oder in einem Park tobte er sich dann richtig aus.

Sehenswürdigkeiten

Tempel am See

Gibt es in Hanoi. Am interessantesten für uns war das Leben in der Altstadt. Zu Fuß haben wir auch weiter abgelegene Bereiche erkundet und diverse Tempel und Seen besucht. Das Ho Chin Minh Mausoleum ist natürlich Pflichprogramm, ebenso der Literaturtempel. Interessant sind die kleinen Tempel, die nirgend so wirklich aufgeführt sind und die man beim Bummeln entdeckt. Sie sind offen für alle Personen und wir konnten häufig entspannt durch das ganze Gebäude bummeln.