Phimai

Tempelanlage in Phimai

Nach einem kurzen Zwischenstop in Bangkok reisten wir weiter nach Phimai, einer Stadt im Nordosten von Bangkok. Hier mieteten wir ein Zimmer in einem sehr angenehmen Hotel. Zu Fuß machten wir die Stadt und den Markt unsicher, um später meinen Freund Philipp vom Busbahnhof abzuholen. Felix war anfangs noch etwas zurückhaltend, genoß im Verlauf die Anwesenheit eines weiteren “Grossen” deutlich. Gemeinsam werden wir die nächsten Tage verbringen und endlich mal wieder gemeinsam eine kleine Reise unternehmen.

Schattenspender

Als Hauptattraktion in Phimai standen die Tempel im Stadtzentrum auf dem Programm. In den frühen Morgenstunden genossen wir die Ruhe an diesem Ort. Die ganze Anlage erinnerte von der Epoche her mehr an die Khmer Architektur von Angkor Wat als an die buddhistischen Tempel Thailands. Dies ist geschichtlich bedingt. Die Khmer hielten dieses Gebiet vor langer Zeit besetzt.

Langer Gang

Später mieteten wir Fahrräder, die Philipp erstmal richtig mit Luft versorgte, zumindestens für kurze Zeit! Noch beim Aufpumpen gab es einen lauten Knall und wir mußten uns ein weiteres Fahrrad besorgen. Dann gings los und wir erkundeten die nähere Umgebung per Bike. Felix war natürlich im Haltegurt mit dabei. Besonders interessiert waren wir am höchsten Banyan Baum Thailands, laut Reiseführer. Der entpuppte sich allerdings als Druckfehler. Es war mit über 100m Breite der flächenmäßig größte Baum Thailands, für mich eine grosse Entäuschung. Für ein größeres “Gebüsch” der ganze Aufwand. Dafür schmeckte das Essen auf dem Markt umso besser… :)

Nang Rong

Felix mobil

Da vom Besuch des Tempels Preah Vihear an der kambodschanischen Grenze wegen eines seit Jahren andauernden Grenzkonfliktes auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes weiterhin abgeraten wird und uns die Einheimischen vor Ort dies bestätigten, fuhren wir weiter nach Nang Rong.

Felix und Philipp

Von dort fuhren wir mit dem Mietroller zu den historischen Städten von Phanum Rung. Die Rollerfahrt durch die ländliche und relativ bevölkerungsarme Gegend war schon ein Erlebnis für sich. Zu den Tempeln ging es steile Serpentinen hinauf und auch wieder hinab, von wo aus wir einen grandiosen Ausblick genießen konnten. Die Ruinen waren noch abgelegener und menschenarmer als die von Phimai, was unseren und Felix Interessen sehr zu Gute kam. Wir genossen einen entspannten Tag und anschließend eine gemütliche Rückfahrt nach Nang Rong. Abends wurde noch lecker und ausgiebig gespeist.

Großer Prang

Philipp

Blume