Der Mekong

Haus eines Fischers

Haus eines Fischers

Nachdem Felix gestern mit Fieber über 39°C einmal erbrochen hatte und es ihm richtig schlecht ging, brachen wir nach einer schlechten Nacht mit gemischten Gefühlen nach Champasak auf. Zum Glück ging es ihm heute morgen schon wieder deutlich besser und die Strecke nach Pakse ist mit dem Auto in einer Stunde zu bewältigen.
Wir hatten uns für eine Bootsfahrt auf dem Mekong entschieden und schipperten in einem Slow-Boat ca. 2 Stunden lang durch eine schöne Landschaft. Der Uferstreifen mit seinem fruchtbaren Boden wird durchgehend als Ackerland genutzt, wenn nicht gerade Fischer ihre Holzhütten dort aufgebaut haben. Nach der Trockenzeit sind viele dieser Gebiete wieder überflutet. Dahinter kommt ein Streifen mit Palmenwald, bevor das Gelände zu den Bergen hin ansteigt.
Arbeit im Wasser

Arbeit im Wasser

Erstmals haben wir Teepflanzen gesehen, der in der Gegend wächst aber nur selten angebaut wird. Die Gegend um Pakse ist mehr für den guten Kaffee berühmt, doch dazu später mehr.
Luca verfiel direkt in seinen Reisemodus und verschlief die ganze Fahrt. Felix holte ebenfalls einen Teil des Schlafes der vergangenen Nacht nach.
In Champasak, einem unscheinbaren laotischen Dorf ohne rechte Highlights, wurden wir wie geplant am Bootsanleger abgeholt und zu unserer telefonisch reservierten Unterkunft gebracht. Das Zimmer war unsere bisher schlechteste Bleibe, noch dazu nicht wirklich günstig. Für eine Nacht erfüllt es jedoch seinen Zweck und die Restaurantterasse am Mekong ist traumhaft. Weitere Pluspunkt waren die freundlichen Besitzer, mit denen man sich auf Englisch und Französisch verständigen kann. Da die geplante Weiterfahrt nach Don Khon im Reiseführer nicht erwähnt wird, was dies einer der Gründe für die Wahl der Unterkunft und hier gibt es einfach nicht viele Alternativen.
Die Organisation der Tour zum Wat Phou wie auch die der Weiterfahrt war problemlos.

Wat Phou

Der Aufstieg

Der Aufstieg

Die Ruinen des Wat Phou, einem alten Khmer-Heiligtum, liegen am Fuße des 1416m hohen Phou Pasak. Laut Reiseführer ist es eines der Highlights jeder Laosreise, was wir nicht betätigen können.
Die am Berg gelegenen Ruinen sind in einem schlechten Zustand und werden aktuell weiter restauriert. Es wird jedoch noch lange dauern, bis wirklich viel wiederhergestellt ist. Gerade hier liegt für uns der Reiz dieses Tempels, denn toll restaurierte Statuen und Gebäude sieht man überall. Gerade alte und zerfressene Statuen zeigen ihr wahres Alter und haben durchaus ihren Reiz. Außerdem war die von den buddhistischen Tempeln abweichende Khmer-Architektur mal eine willkommene Abwechslung.
Pause

Pause



Wie in Sri Lanka
Blick zurück

Blick zurück

waren Altäre unter Felsüberhängen aufgebaut, die symbolisch mit vielen kleinen Stöckchen abgestützt wurden. Besucher errichteten hier etliche Steinmännchen, so auch wir.
Toll fanden wir das Abbild eines lebensgroßen Elefanten sowie eines Krokodils in einem Stein.
Wir genossen den Tag und ließen uns Zeit mit dem steilen Aufstieg über viele unregelmäßige Treppenstufen und genossen im Bereich der Tempelebene den Schatten der großen Bäume.
Restaurierungsarbeiten

Restaurierungsarbeiten

Besonders schön war die Zeit am frühen Nachmittag, als die Tagestouristen aus Pakse bereits wieder abgereist waren und wir die Rouinen fast für uns alleine hatten. Gegen 16 Uhr kamen uns beim Abstieg Busladungen von asiatischen Touristen entgegen.
Mal wieder alles richtig gemacht.
Felselefant

Felselefant

Krokodil

Krokodil

Unser Steinmännchen

Unser Steinmännchen

Reiseinfos

Zimmer Champasak

Zimmer Champasak

  • Hotel:
  • Vong Paseud Guesthouse, Tel. 920038, 100000 Kip
  • AC, Fan, WLAN via Surfstick für alle Gäste, unsauber v.a. im Bad, alt, zu teuer, Betten ok, keine Moskitonetze
  • Besitzer freundlich, sprechen englisch/französisch, sind bei Organisation behilflich, tolle Restaurantterasse am Mekong
  • Transport:
  • Tuktuk Hotel – Wat Phou 80000 Kip
  • Eintritt:
  • Wat Phou 30000 Kip
  • Transfer:
  • Boot & Minivan Champasak – Ban Nakassang 60000 Kip (selbst Preis wie von Pakse)
  • Boot Ban Nakassang nach Don Khon 20000 Kip/Person