Angekommen

Im Schlafbus

Im Schlafbus

Endlich sind wir beim zweiten Versuch ohne weitere Verluste in Nha Trang angekommen. Die Busfahrt verlief sehr entspannend, denn anstelle des gebuchten normalen Busses wurden wir mit einem Schlafbus gefahren. Hier sind für Personen bis 1,80m Körpergröße durchaus bequem zu nennende Liegesitze in 3 Reihen neben- und 2 Sitzen übereinander untergebracht. Wir hatten 5 Plätze gebucht und bekamen 5 Liegesitze nebeneinander ganz hinten im Bus. Sehr angenehm, besonders da Uli sich morgens mit Luca verhoben und eine Blockierung in der BWS hatte, die nur schwer zu lösen war. Störend war lediglich, dass der Bus alle 2 Stunden eine Pause machte, wobei immer das Licht angemacht wurde. Trotzdem haben wir für eine Busfahrt sehr gut geschlafen und sind schon um 4.50h morgens in Nha Trang angekommen.

Während Die Kinder mit Iris und Gaby vor einem Hotel warteten und leichter Nieselregen einsetzte (na super!) ging Uli auf Hotelsuche. Dies gestaltete sich wie erwartet schwierig, da zum Einen um 6 Uhr morgens viele Hotels noch nicht geöffnet und zum Anderen die ersten 8 Hotels voll waren. Endlich hatten wir jedoch ein Hotel gefunden was sehr luxeriöse Zimmer und sogar einen Pool auf dem Dach hatte, sehr angenehm. Wir fühlten uns auf Anhieb wohl und werden die Zeit hier aus vollen Zügen genießen.

Das Hotel ist sehr auf russische Besucher ausgelegt. Die meisten Schilder sind in russischer Sprache und Schrift geschrieben, hin und wieder findet sich ein englisches Hinweisschild.
Nach einem entspannten Frühstück mit Buffet schaute Felix im Fernsehen Garfield und anschließend hüpfte er den Pool während Gaby mit Aussicht aufs Meer den Reiseführer studierte und Uli am Notebook am Blog arbeitete und auf Luca aufpaßte, der vollkommen fertig nach dem Frühstück den restlichen Schlaf der Nacht nachholte.
Wir konnten hier sogar ein Babybett für Luca bekommen und hoffen nun, dass er auch darin schlafen wird. Zu Viert im Doppelbett ist es schon etwas beengend.

Erste Eindrücke

Im Standcafé

Im Standcafé

Nachdem wir uns etwas erholt hatten, erkundeten wir die Gegend. Schnell hatten wir den nächsten Bus nach Mui Ne gebucht und eine Tauchschule gefunden, wo sich Uli für den nächsten Tag zum Tauchen anmeldete.

Zungenspielchen

Zungenspielchen

Da Felix bei Iris auf dem Arm eingeschlafen war, ließen wir uns in einem Strandcafé nieder und genossen das Flair, während Felix tief und fest den Schlaf der letzten Nacht nachholte. Bei einer leichten Prise und einigen Lemon-Shakes ließen wir es uns gut gehen.

Strohhalmpusten

Strohhalmpusten

Luca tobte auf der großen Matratze herum und hatte jede Menge Spaß. Er entdeckte gerade seine Zunge und fand das rausstrecken mit frechem Grinsen besonders toll.

Nachdem wir Felix endlich zum Mittagessen wach bekamen, tobte auch er rund um uns herum und spielte mit den Stohhalmen unserer Shakes. Besonders das gegenseitige Anspusten fand er super. Da es bei ihm eher in Richtung Spucken tendierte, waren wir anderer Meinung.

Cham Po Nagar und Fischessen

Die Cham Türme Po Nagar

Die Cham Türme Po Nagar

Nach einer kurzen Ruhepause im Hotel fuhren wir mit dem Taxi zu Cham Türmen Po Nagar. Hier waren sehr viele Besucher, v.a. Vietnamesen. Eintritt mußten wir nicht bezahlen, da im Rahmen des gerade stattfindenden Têt-Festes die Gewänder der Buddhafiguren gewechselt werden. Die Vietnamesen beten hier verstärkt für ein gutes und erfolgreiches neues Jahr.
Es gab zudem zahlreiche Attraktionen zu bewundern. Wir sahen Tanzvorführungen in der Cham Tracht mit Live-Musik und konnten Frauen beim Weben komplizierter Muster beobachten. Es ist faszinierend, wie die Muster im Gewebe entstehen und was am Webstuhl alles reguliert und eingestellt werden kann.
Etwas störend waren für die Kinder die zum Teil sehr aufdringlichen Vietnamesen, die uns permanent verfolgten. Mittlerweile sind wir von diesem Verhalten sehr genervt und nicht mehr sehr tolerant.

Hauptaltar im Nordturm

Hauptaltar im Nordturm

Buddha im Nordturm

Buddha im Nordturm

Buddha im Nordwestturm

Buddha im Nordwestturm

Tänzerinnen in Cham Tracht

Tänzerinnen in Cham Tracht

Von den Ruinen und den Brücken über den Cai-Fluß hat man einen schönen Ausblick auf interessant geformte Felsen sowie die Fischerboote im Hafen. Nach einer Empfehlung des Reiseführers genossen wir ein tolles Abendessen mit Muscheln, Krebs, Garnelen und frischem Fisch. Alle Tiere konnten wir vor dem Essen noch lebend bewunden und auswählen. Das nenne ich frisch!
Dazu tanken wir warme Tiger Bier mit Eiswürfeln und genossen die Abendstimmung am Hafen. Gesättigt und zufrieden fuhren wir zurück ins Hotel, wo uns eine Dusche eine angenehme Abkühlung brachte und die Bettschwere verstärkte.

Chua Long Son und Trai Thuy

Chua Long Son und Trai Thuy

Chua Long Son und Trai Thuy

Mit dem Taxi fuhren wir am Nachmittag zur Chua Long Son, der bedeutendsten Pagode der Stadt. Zu sehen sind diverse, sehr schöne Buddhastatuen in einem tollen Tempel. Zudem wurde auch hier der Glaube gelebt. Besonders jetzt zu Beginn des neuen Jahres waren viele Vietnamesen vor Ort, um für ein erfolgreiches und glückliches Jahr der Wasserschlange zu bitten.

Betende Vietnamesen

Betende Vietnamesen

 

Großer Buddha

Großer Buddha

Hinter dem Tempel geht es 150 Stufen hinauf zum Trai Thuy, von wo ein 14m großer weißer Buddha über der Stadt tront. Neben dem schönen Ausblick auf Nha Trank waren im Inneren ein schöner Buddha sowie eine dreidimensionale Geschichte der Erleuchtung Buddhas zu sehen, schön.

Urnengräber

Urnengräber

Betende

Betende

Erleuchtung erlangen

Erleuchtung erlangen

Luca hat Hunger

Luca hat Hunger

Im hinteren Bereich der Anlage fanden sich viele Urnengräber. Der Todeszeitpunkt vieler Gräber lag um die Jahrhundertwende. Trotzdem fanden sich vor vielen Gedenktafeln Blumen und/oder Räucherstäbchen. Neben Namen und Todeszeitpunkt zeigten die Aufschriften auch Bilder der Toten. Hier fühlte man sich in eine andere Zeit zurückversetzt und die Bilder erinnerten an so manchen alten, chinesischen Film. Auf Detailfotos haben wir hier bewußt verzichtet, da es uns unpassend erschien.

Verkäuferin

Verkäuferin

Blick auf Nah Trank

Blick auf Nah Trang

Abends gingen wir in der Nähe unseres Hotels sehr lecker italienisch essen. Pizza und Pasta waren sehr lecker, ebenso das “Carpaccio di Manzo”, der “Seafood” und der Hauswein. Wir ließen es uns gut gehen und genossen den Abend.

Tauchen

Schneckensex 1

Schneckensex 1

Wer in Vietnam tauchen möchte, sollte nicht zu viel erwarten. Anfänger werden sicherlich auf ihre Kosten kommen, wer jedoch Großfische und Riffe wie im Roten Meer erwartet, wird enttäuscht werden.
Tauchen in Hoi An können wir aus eigener Erfahrung nicht empfehlen, auch Phu Quoc soll nicht sehr interessant sein. Nha Trang soll das schönste Tauchgebiet Vietnams sein. Dementsprechend gibt es jede Menge Tauchbasen und Shops. Eigentlich alle Basen bieten vormittags Halbtagestouren an, bei denen 2 Tauchgänge absolviert werden. Die Preise liegen ca. bei 50 USD pro Tour und beinhalten das komplette Equipement sowie ein vietnamesisches Mittagessen.

Schneckensex 2

Schneckensex 2

Solo-Schnecke

Solo-Schnecke

Transfer zum Boot sowie Wasser und Kaffee sind im Preis enthalten. Getaucht wird wie meist in Asien mit INT-Atemreglern und -flaschen. Adapter sich zum Teil vorhanden und sollten besser selbst mitgebracht werden, sofern der eigene Atemregler im Gepäck ist. Die Wassertemperatur beträgt aktuell 26°C (Januar) und soll im Mai bis ca. 32°C ansteigen. Getaucht wird weitgehend mit 3mm Anzügen.
Da wir wieder mal eine Woche mit starkem Wind, Bewölkung und hohen Wellen erwischt haben (wie könnte es auch anders sein), waren die Sichten nicht berauschend (max. 15m).

Arbeiterfisch

Arbeiterfisch

Die Riffe beginnen ca. 2m unter der Wasseroberfläche und gehen bis etwa 12m Tiefe, darunter findet sich weitgehend sandiger Boden. Die Gegend ist also auch ideal für Schnochler geeignet, tief tauchen lohnt sich nicht. Ab und zu sind nette Swim-Throughs zu finden.

Weisse Garnele

Weisse Garnele

Weichkoralle

Weichkoralle

Nach dem Abtauchen wirkt die Unterwasserwelt erstmal uninteressant und langweilig. Die wahren Sehenswürdigkeiten sind erst bei genauerem Hinsehen zu finden. Fans der Kleintiere werden hier auf ihre Kosten kommen. Ob Schnecken, Garnelen, Krabben oder Schauckelfische, bei genauem Hinsehen findet man zahlreiche Attraktionen. Beeindruckend war auch ein großer Schwarm von Brassen, die “den Himmel” verdunkelten. Mit angehaltenem Atem konnte man fast in den Schwarm hineintauchen, bevor beim Ausatmen durch die Blasen gestört hunderte Fische auseinanderstoben und der Schwarm sich neu formierte und entfernte, genial.

Weisser Papierfisch

Weisser Papierfisch

Die Betreuung auf dem Boot war excellent und die Betreuung durch die Tauchguides sehr gut. Lediglich das allgemeine Briefing durch einen englischen Diveguide/Instructor war sehr schnell gesprochen und schlecht zu verstehen, so dass mit dem Englischen weniger versierte Menschen nichts verstanden hätten (allerdings wurde auch nichts wirklich wichtiges gesagt…).

Fisch

Fisch

Interessant und wieder mal typisch vietnamesisch war, dass bei der Ausfahrt aus dem Hafen alle Touristen Schwimmwesten anziehen mußten (die Guides und der Kapitän natürlich nicht). Das wird wohl von der Polizei kontrolliert, sie will das so. Nach 5 Minuten Fahrt konnten alle die Westen wieder ausziehen und sie wurden weggepackt. Vermutlich dient diese Maßnahme dazu, das Vorhandensein einer Schwimmweste für jeden Touristen zu überprüfen.

Schauckelfisch

Schauckelfisch

Steinfisch

Steinfisch

Einsiedlerkrebs

Einsiedlerkrebs

Die Hotelsache

Nun ja. Nachdem wir morgens nach unserer Ankunft eingecheckt hatten, sollte die Hotelsache eigentlich erledigt sein, so dachten wir. Nach einer Nacht wurde uns jedoch mitgeteilt, dass wir am Folgetag ausziehen müßten, da das Hotel dann voll sei. Diskutieren half nichts und wir mußten ausziehen, obwohl wir eigentlich von Anfang an unseren Aufenthalt für 3 weitere Tage angekündigt hatten. Also wurde der bereits gebuchte zweite Tauchtag verschoben und die Tagesplanung abgeändert.
Laut der Information der Tauchguides setzen viele Hotel aktuell die Touristen vor die Tür, da sie jetzt in der Ferienzeit der Vietnamesen nach dem Neujahrsfest lieber die einheimischen Gäste aufnehmen, zu deutlich erhöhten Preisen, versteht sich. Die ersten 10 Hotels waren auf Nachfrage am Folgetag ebenfalls ausgebucht doch schließlich konnten wir ein Hotel finden, dass uns für die restlichen 3 Tage in Nha Trang Zimmer vermieten konnte. Wir hatten eine ganze Etage ganz oben für uns alleine (2 Zimmer) und zudem noch einen Balkon mit schönem Ausblick aufs Meer. Da da Hotel nur 100m weiter in der selben Strasse lag, war auch der Umzug kein Problem.
Damit bekommt unser erstes Hotel, das Golden Rain Hotel, definitiv einen dicken Minuspunkt. So geht man einfach mit Gästen nicht um. Zudem sprachen alle Mitarbeiter genug englisch, um uns vor dem Einchecken auf die Problematik hinzuweisen.

Freizeitparadies Vinpearl

Die Seilbahn

Die Seilbahn

Luca läuft immer besser. Heute morgen ist er zum ersten mal stehend die Stufen der Treppe hinaufgeklettert. Nachdem der Hotelwechsel problemlos erfolgt ist fuhren wir mit dem Taxi zum Startpunkt der Seilbahn, die uns nach Vinpearl bringen sollte. Die Vietnamesen haben dazu eine ganze Insel als Freizeitpark umgebaut. Mit einer Seilbahn über das Meer hinweg werden die Menschenmassen auf die Insel gebracht. Nach etwa einer halben Stunde warten konnten wir endlich in eine Gondel einsteigen. Während der Wartezeit konnten wir wieder einmal eine Eigenschaft der Vietnamesen bewundern. Während ein “ich” in Laos eigentlich nicht wirklich existiert, ist dieses in Vietnam sehr ausgeprägt. Da wird gedrängelt und sich einen Vorteil verschafft, wo es nur irgendwie möglich ist. Trotz ausreichend Platz wurde permanent “Hauptkontakt” hergestellt und geschoben, was uns ziemlich genervt hat. Wir haben dann auch ein bischen mitgespielt und die Vietnamesen in unserer Umgebung mit Rucksacktrage und langsamem Weitergehen ziemlich ausgebremst… :)

Baden mit Schwimmweste

Baden mit Schwimmweste

Auf der Insel angekommen wollte Felix zunächst ins Schwimmbad zu den Wasserrutschen, was wir ihm versprochen hatten. Dort tobte er mit Uli und kurzfristig auch mit Luca ca. 2 Stunden im Wasser herum und hatte viel Spaß. Hier werden Wasserrutschen in allen Variationen angeboten, die man je nach Bauart mit Reifen, Matten, Raftingbooten oder auch ohne Hilfsmittel nutzen konnte. Da Felix für die meisten Angeboten noch zu klein war, blieben wir größtenteils im Kinderbecken. Iris konnte zwischendurch mal etwas Lesen und abschalten.

Jetski fahren

Jetski fahren

Nach einem schlechten und teuren Mittagssnack gingen Felix und Gaby zum Strand. Ansschließend kam Felix zu Uli gerannt und wollte unbedingt mit ihm “das ganz schnelle Boot” fahren. Wie sich herausstellte meinte er einen Jetski. Da Kinderschwimmwesten vorhanden waren, zogen wir erneut die Schwimmsachen an und mieteten einen. Felix war begeistert, traute sich aber nicht so richtig, “gaaaannz” schnell zu fahren.
Nach 2 kurzen Runden wollte er wieder an den Strand und Uli fuhr den Rest der verbleibenden Zeit alleine. Da kaum Wellen waren war das ganze relativ unspektakulär! Das Jetskifahren vor 2 Jahren in Hoi An war wesentlich interessanter gewesen.

Anemonenfisch

Anemonenfisch

Auf dem Rückweg zur Gondel mit 2 müden und hungrigen Kindern gingen wir noch kurz Fische gucken ins Aquarium. Dieses war gut gemacht für Taucher jedoch eher uninteressant. Live ist es unter Wasser eben doch besser.
Nach erneutem Anstehen zur Seilbahn gings zurück zum Festland. Dabei hatten wir schöne Blicke auf Vinpearl und Nha Trang. Felix Spruch gegen Ende der Fahrt: “Ich glaube, wir landen gleich wieder!”.

Blick auf Nha Trank

Blick auf Nha Trank

Nun hatten wir nur noch ein Problem zu bewältigen, die Pampers. Aufgebraucht bis auf die letzte Windel mußten wir heute unbedingt noch einkaufen gehen. Da aufgrund des Têt-Festes 2 große Supermärkte geschlossen waren, mußten wir eine weitere Strecke mit dem Taxi in Kauf nehmen und in die Metro fahren, wo wir zum Glück die gesuchten Windeln kaufen konnte. Zurück im Zentrum genossen wir erneut ein sehr leckeres Abendessen.

Die heißten Quellen von Thap Ba

Voll Schlamm

Voll Schlamm

Bei richtig schlechtem Wetter mit Sturm und Regen fuhren wir mit dem Taxi zu den Heißen Quellen von Thap Ba. Hier wollten wir ein Schlammbad genießen und etwas entspannen. Am Eingang und bei den Umkleiden herrschte Hochbetrieb. Bei guter Organisation wurden uns schnell die gewünschten Tickets besorgt nach vorheriger Aufklärung über die Preise und Möglichkeiten. Für 800000 Dong konnten wir in 2 Badewannen 20 Minuten lang ein Schlammbad genießen. Anschließend hatten wir 3 Minuten lang eine heiße Rundherumdische zu absolvieren, bevor abschließend erneut 20 Minuten in einem heißen Mineralbad auf dem Programm standen.

Felix spritzt

Felix spritzt

Vorher mußten wir uns bei erneut guter, englischsprachiger Betreuung durch die verschiedenen Lockersysteme (einmal für Rucksäche/Kleidung, einmal für Wertsachen) kämpfen und unsere Badekleidung anziehen. Der permanente Nieselregen war eher angenehm als störend. Handtücher wurden gestellt.
Nun gingen wir einige Treppen hinauf zu den Schlammbädern und bekamen 2 Badewannen zugewiesen. Hier war es erfreulicherweise nicht mehr so hektisch, so dass wir mit herumtobenden Kindern unsere eigene Schlammschlacht genießen konnten. Leider gab es keine Möglichkeit, Dinge wie die Kamera vernünftig zu lagern. Felix spielte meistens mit einer Schöpfkelle und spritzte mit dem Schlamm umher. Luca tobte im Schlamm herum und hatte viel Spaß beim Spitzen/ins Wasser hauen. Nur der Schlamm in den Augen fanden beide Kinder nicht so toll.
Nachdem unsere Zeit um war (wir konnten ca. 35 Minuten genießen) duschten wir ausgiebig und bekamen anschließend eine Flasche Wasser gereicht. Nun ging es in eine Rundumdusche mit warmem Wasser, die Felix nur schreiend absolvierte. Anschließend konnten wir noch 20 Minuten in einem warmen Becken entspannen. Besonders Luca gefiel das warme Wasser super und er tobte darin herum und jauchzte.
Beim Umziehen war es bereits deutlich leerer und wir konnten eine weitere Art des Egoismus der Vietnamesen beobachten. Bei nur 3 Herrentoiletten und Betrieb in den Umkleidemöglichkeiten, nutzten viele Vietnamesen die Toiletten als Umkleide. Dies hatte zur Folge, dass draußen etliche Männer auf die Toilettenbenutzung warten mußten. Den Vietnamesen war das egal. Den Poolbereich mit einem Wasserfall nutzen wir im Dunkeln mit müden Kindern nicht mehr. Hier hätten wir durchaus auch einen ganzen Tag verbringen können.

Frischer Milchkaffee

Frischer Milchkaffee

Ein Freund sagte zu dem beschriebenen Schlammbad “Schon nach Minuten wurde die Haut angenhem weich.”. Wir fragten uns eher “Und wozu das Ganze?”. Trotz agiler Kinder genossen wir den Nachmittag im Schlammbad, zumal das Wetter geradezu dazu einlud. Bei strahlendem Sonnenschein und 40°C fragten wir uns allerdings schon, wer da zu einem heißen Bad Lust hat.
Wir genossen unser Abendessen in der Innenstadt und Uli bestellte sich eine “frischen Milchkaffee”. Das Resultat entsprach nicht ganz dem gewünschten Produkt – siehe Foto.

Strand

Der Strand

Der Strand

Der Strand von Nha Trang soll einer der schönsten von Vietnam sein. Leider liegt er direkt in der Stadt hinter der Strandpromenade und war mit Touristen überfüllt. Dies lag sicher an den Neujahrsferien, wo viele Vietnamesen hier ihren Urlaub verbringen. Auch sonst ist es in Nha Trang wohl immer recht voll, da viele Russen hier ihren Urlaub verbringen. Der Wellengang war recht stark, so dass die Kinder nur unter Aufsicht im Wasser spielen konnten. Dann hatten sie allerdings jede Menge Spaß und v.a. Luca kennt keine Angst vor dem Wasser. Untergehen und hohe Wellen sind kein Hindernis, um einfach so mal ins Wasser zu krabbeln. Da mussten wir aufpassen und schnell sein.

Fussballspielen

Fussballspielen

Ballspielen

Ballspielen

Auch im Sand herumlaufen und krabbeln und mit Papa Fussballspielen fanden die beiden Kleinen toll! Da es oft bewölkt war, mußten wir uns über die Sonne nicht so viele Gedanken machen. Zudem wehte ein angenehm kühler Wind.

Ehemänner

Ehemänner

Baden auf vietnamesisch

Baden auf vietnamesisch

Abends wurden an der Strasse Muscheln, Hummer und Fisch angeboten. Leider konnten wir hier wegen der Kinder nicht essen. Fritten und Pizza gab es nur in den Restaurants. Wir hatten rasch eine schönes italienisches Restaurant gefunden, wo wir neben Pizza für Felix und Luca auch leckeren Fisch bekamen.

Seafood

Seafood

Luca hat in Nha Trang weitere Fortschritte beim Laufen gemacht und versucht sich im Treppensteigen auf 2 Beinen. Felix erzählt zunehmend Geschichten und erzählt tolle Sachen. So langsam fragt er ständig nach dem Warum und hört nicht mehr auf damit. Außerdem beginnt er Angst vor “Gespenstern” und Schlagen zu haben. Zum Glück beschränkt sich das auf die Tageszeit. Nachts schlafen beide Kinder gut, sofern nicht gerade mal wieder eins aus dem Bett fällt….

Reiseinfos

Zimmer Golden Rain Hotel

Zimmer Golden Rain Hotel

  • Hotel:
  • 1. Golden Rain Hotel, 142 Hung Vuong, Tel. (058) 3527799, info@goldenrainhotel.com, 1256000 VND
  • große schöne Zimmer, AC, TV, Kühlschrank, Safe, Pool, Babybett, WLAN im Zimmer (schnell), Frühstücksbuffet, dimmbare Lichter
  • 2. Hoan Kim Hotel, 1k-2k Hung Vuong, Tel. (058) 3524496, hoankimhotel@dng.vnn.vn, www.goldenhotel.com.vn, 1365000 VND (65 USD)
  • große schöne Zimmer, 2 Betten, AC, TV, Kühlschrank, Safe, WLAN im Zimmer, dimmbare Lichter, abend laute Partymusik zu hören
  • Transport:
  • Taxi Hotel – Cham Po Nagar ca. 70000 VND
  • Taxi Hotel – Seilbahn nach Vinpearl ca. 100000 VND
  • Taxi Hotel – Metro ca. 160000 VND
  • Taxi Hotel – Thap Ba Hot Spring ca. 110000 VND
  • Eintritt:
  • Cham Po Nagar – kein Eintritt wegen des Neujahrsfestes
  • Chua Long Son – frei
  • Sonstiges:
  • Tauchen mit den Sailing Club Divers, 72-74 Tran Phu, Tel. 58 352 2788, www.divenhatrang.com, info@divenhatrang.com, 840000 VND
  • 2 Tauchgänge vom Boot inkl. Ausrüstung/Guide sowie Mittagessen, Kaffee/Tee auf dem Boot
  • Ausleihen einer UW-Kamera für 2 TG (Canon Ixus 95S) 525000 VND inkl. DVD mit den Bildern
  • Vinpearl (Seilbahn und Eintritt) 450000 VND, Kinder 1,0-1,4m zahlen 350000 VND
  • Jetski auf Vinpearl, 400000 VND/15 Minuten
  • Thap Ba Hot Spring, http://thapbahotspring.com.vn, 800000 VND für Schlammbad in 2 Badewannen, Druckdusche und heißes Mineralbad, Pool und Wasserfall
  • Laundry im Hoan Kim Hotel 20000 VND/kg, extern Werbung fpr 12500 VND gesehen
  • Transfer:
  • Bus Nha Trang – Mui Ne 300000 VND