Übernachtung

In Thailand habe ich habe die luxeriöse Variante gewählt. Statt Ventilatorzimmer mit Etagenbad auf dem Gang habe ich gemeinsam mit Felix immer in Zimmern mit eigenem Bad und AirCon übernachtet. Schon wegen Wasserkocher und Babycook zur Flaschenreinigung und der anteilig langen Aufenthaltszeit zur Mittagszeit im Zimmer war dies sinnvoll. Ein bischen Komfort habe ich mit also auch gegönnt.

Ein Reisekinderbett habe ich nicht dabei gehabt. In Thailand habe ich immer ein Bett oder das Bett an die Wand geschoben, was zum Teil mit ziemliche Zimmerumbauten verbunden war. Zur Sicherung von Felix gegen das Herunterfallen hatte ich den Bezug eines grossen Stillkissens dabei. Diesen habe ich dann flexibel mit im Zimmer vorhandenen Decken und Handtüchern oder gerade nicht verwendeter Kleidung ausgestopft. Felix fand das sehr Kuschelig.

In Vietnam haben Iris und ich immer ein Zimmer mit Doppelbett gewählt, so dass Felix zwischen und schlafen konnte. Oft hatten wir noch ein weiteres Einzelbett im Zimmer, dass je nach Bedarf als Wickeltisch oder Spielwiese oder für Kleidung genutzt wurde. Ab und zu durfte ich dort alleine schlafen, so dass wir alle mehr Platz im Bett hatten.

In Sri Lanka haben wir durchweg 3 Betten im Zimmer gehabt. Je nach Möglichkeit haben wir ein großes Bett gebaut, wo Felix in der Mitte oder an der Wand geschlafen hat. Falls das nicht möglich war, habe ich alleine geschlafen und Iris mit den Kindern im Doppelbett (an die Wand geschoben).

Moskitonetze

Wir haben je nach Reiseland und Malaria- bzw. Mückenvorkommen unsere eigenen Moskitonetze dabei, da je nach Unterkunft die vorhandenen ziemlich löcherig oder zu kurz waren. Manchmal waren auch gar keine da. 3 Betten passen leider unter kein Moskitonetz, so dass wir dann zwei “Höhlen” bauen mußten. Felix hatte keine Probleme damit, in der Höhle zu schlafen und fand das super, mit Luca im Arm war das hineinklettern immer recht mühsam, zumal er sich immer an allem festhalten mußte. Zur Befestigung empfiehlt es sich Schraubhacken und Tesa-Power-Straps sowie entsprechende Klebehacken und genügend Seil dabei zu haben. Bei hohen Zimmerdecken ist zur Befestigung zum Teil allerhand Akrobatik notwendig.