Vung Tau

Blick auf Vung Tau

Blick auf Vung Tau

Nachdem wir in Saigon problemlos den Bürokram erledigt haben (Ersatzreisepass abholen und neues Visum beantragen), buchten wir über ein Reisebüro ein Hotel in Vung Tau und saßen um 11.15h morgens bereits im Bus. Nach gut 2 Stunden erreichten wir unser Ziel und fuhren mit dem Taxi ins Hotel. Bereits bei der nobelen Hoteleinfahrt schauten wir überrascht. Das Hotel war eine Klasse besser als unsere bisherigen Unterkünfte, da sagten wir nicht nein. Entscheidend waren der nahe Strand und der Swimmingpool. Hier konnte Felix seine Schwimmfähigkeiten deutlich verbessern.

Der Ort selbst hat durchaus Charme und besteht eigentlich im Bereich der Strände nur aus Hotels und Restaurant und Shops. Aufgrund seiner Nähe zu Saigon ist er an den Wochenenden überlaufen und wird vor allem von asiatischen Touristen besucht. Während unseres Aufenthalts waren nur wenige Touristen vor Ort, was für uns sehr angenehm war.

Der Strand

Der Strand

Vom eigentlichen Ort Vung Tau haben wir nicht viel mitbekommen, da wir im Bereich des Strandes waren und uns nur mit dem Taxi weiter von unserem Hotel entfernen konnten. In den besuchten Restaurants waren die Preise deutlich höher als bisher gewohnt, das Ambiente und das Angebot waren jedoch entsprechend (auch wenn der Italiener für Felix Pizza bei weitem nicht so gut war wie der in Nha Trang). Direkt am Hafen gelegen konnten wir einen schönen Sonnenuntergang beobachten.

Der Leuchtturm

Der Leuchtturm

Der Leuchtturm

Der alte Leuchtturm ist einer der Hauptattraktionen der Insel. Wir fuhren am späten Nachmittag mit dem Taxi nach oben und genossen den Ausblick auf die Stadt und die Rückseite der Jesusstatue – ein nettes Ausflugsziel aber nichts besonderes.
Anschließend bummelten wir die Strandpromenade entlang und während Gaby, Iris und Felix noch Tempel besichtigte, ließen Uli und Luca es sich in einem Café mit Liegestühlen gut gehen.
Unterwegs

Unterwegs

Im Abendlicht genossen sie die Stimmung und spielten mit Blättern. Nachdem das Hin- und Herklettern ganz schön anstrengend gewesen ist, prosteten sie sich zu und schlürften an ihren Getränken….

Ausruhen

Ausruhen

Prost

Prost

Und trinken

Und trinken


Blick auf den Hafen

Blick auf den Hafen

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Die Jesus-Statue

Die Jesus Statue

Die Jesus Statue

Die 28m hohe Statue liegt auf einem Hügel und wurde wohl in den 70er Jahren von reichen Katholiken aus Saigon gebaut, vermutlich um die US-Flotte zu segnen. Hinauf führten viele Stufen und wir stiegen kurz vor Ende der Öffnungszeit im Licht der untergehenden Sonne hinauf. Dies hatte den Vorteil, dass nur noch wenige andere Menschen vor Ort waren und wir die Athmosphäre fast alleine genießen konnten.

Der Aufstieg

Der Aufstieg

Der Aufstieg führt vorbei an vielen christlichen Statuen mit verschiedenen kleinen Teichanlagen und bunt blühenden Bäumen und Pflanzen. Der ganze Bereich ist sehr schön angelegt und gepflegt. Auch um die Statue herum finden sich schöne Teiche und Anlagen, lediglich gestört durch zwei große, alte Kanonen.
Runterrutschen

Runterrutschen

Die Jesus-Statue erscheint riesig und hat auf allen Seiten in Gold dargestellte Szenen, z.B. vom letzten Abendmahl.
Überhaupt waren für uns in Süd-Vietnam die vielen Kirchen auffällig. Es scheinen hier sehr viele Christen zu leben.

Felix balancierte wieder einmal das Treppengeländer hinauf und rutschte es auf dem Hosenboden hinunter. Dabei löste er bei den Vietnamesen diverse Gefühlsregungen zwischen purem Entsetzen und Heiterkeit aus. Er war mal wieder für viele die Hauptattraktion der Anlage.

Fazit

Schwein-Transporter (lebend)

Schwein-Transporter (lebend)

Vung Tau hat uns sehr gut gefallen. Noch ein den 90er Jahren beliebter Badeort der sozialistischen Bruderländern und größte russische Kolonie Vietnams, ist die Halbinseln heute ein asiatisches Strandbad. Im Reiseführer als “zu voll, zu dreckig, zu stressig, zu asiatisch” beschrieben, fanden wir den Ort sehr sympatisch und nicht so touristisch wie zum Beispiel Nha Trang. Lediglich das richtige Restaurant zu finden war schwierig. Viele einheimische Restaurants hatten keine Speisekarten und konnten mit “Pizza” oder “French Fries” nichts anfangen, so dass wir auf teuere Touristenlokale festgelegt waren.
Hier konnten wir abends ein angenehmes Ambiente bei Blick aufs Meer und an unserem letzten Abend ein tolles Fisch-Squid-Austern-Essen vom Grill vor der Tiefgarage eines Hotels bei sehr bemühtem Personal
genießen. Ein toller Abschluss. So hatte der Rucksackdiebstahl doch noch etwas gutes, denn sonst hätten wir Vung Tau nie kennengelernt, ein sehr zu empfehlendes Etappenziel!
Beide Kinder genossen vor allem den Hotelpool sehr, in dem wir täglich einige Stunden zubrachten. Felix machte super Fortschritte beim Schwimmen und glitt erstmalig nach dem Abstoßen/Reinspringen übers Wasser. Er schwamm sogar mehrfach alleine quer durch den Pool (ca. 5m). Wir waren begeistert.
Luca plantschte wie immer wie ein Wilder im Wasser und kletterte alleine hinaus, um dann wieder hineinzuspringen. Auch er hatte eine Menge Spaß!

Exit

Exit

Vung Tau war die letzte Etappe unserer Reise. Morgen fahren wir mit dem Tragflächenboot zurück nach Saigon und regeln dort die letzten Visumformalitäten. Am Donnerstag stehen dort Shopping und Souvenirkaufen auf dem Programm und am Abend hebt unser Flugzeug in Richtung Heimat ab und wir werden Asien verlassen.

Reiseinfos

Zimmer Vung Tau

Zimmer Vung Tau

  • Hotel:
  • MYLE Hotel, 57 Thuy Van Street, Ward 2, Vung Tau, Tel. 064-3852177, www.mylehotel.com.vn, 945000 VND (45 USD)
  • ***-Hotel, AC, Kühlschrank, TV, Wifi, Pool, Restaurant
  • Transport:
  • Taxi Hotel – Leuchtturm 110000 VND
  • Eintritt:
  • Sonstiges:
  • Parkgebühren Leuchtturm 10000 VND
  • Transfer:
  • Busfahrt Saigon – Vung Tau 90000 VND (Minibus)
  • Speedboot Vung Tau – Saigon 200000 VND, Kind 3 Jahre 100000 VND (eigener Sitzplatz)