Anreise

Am Bahnhof

Am Bahnhof in Siegburg

Nachdem die Kinder die letzte Nacht bei Oma und Opa in Brühl verbracht haben und Uli frei nach Dienst hatte, konnten wir den letzten Tag in Deutschland zum Packen nutzen und hatten sogar noch Zeit, einen angenehmen und kinderfreien Abend mit Kino und Abendessen in Brühl zu verbringen. Somit konnte die Reise entspannt beginnen.

Felix und Uli

Felix und Uli

Nach dem üblichen Samstagsfrühstück in Brühl brachte uns Hans zum ICE-Bahnhof nach Siegburg, wo unser Zug zur typisch kölschen Uhrzeit um 11.11h abfuhr. Ohne Rennerei diesmal fanden wir entspannt unser Abteil. In Frankfurt ging die Reise weiter zum weiter entfernten Terminal, wo wir erstmal unser Gepäck loswurden und eincheckten. Wie auch beim letzten Flug verbrachten wir die Zeit in der Nähe der Besucherterasse auf dem großen Indoor-Spielplatz und die Kinder tobten sich nochmal richtig aus im Bällebad, auf der Rutsche und in der Raumschiffattrappe.
Luca und Iris

Luca und Iris

Der Flug verlief erstaunlich entspannt, nur dass wir nicht allzuviel Schlaf bekamen. Felix als Routinier zeigte Luca die Geheimnisse des Anschnallend und Anschnallzeichens und erstaunlicherweise mußte Uli zwischen den Kindern sitzen und Iris konnte den Serviceplatz genießen (einzeln neben der Dreiersitzbank, für den Service aus dem Gepäckfach zuständig).
Für Felix war das den ganzen Flug über ok, nur Luca verlangte im Verlauf der Nacht quängelnd nach Iris, so dass wir die Plätze tauschen mussten.
Felix hatte wenig Hemmungen und tobte schonmal alleine durch den Gang – Luca tat es ihm gleich. Stolz wie Oskar ging Felix fast ganz alleine auf die Toilette und auch das Zähneputzen vor der Landung wurde auf der Flugzeugtoilette zum Abenteuer.

Warten am Flughafen in Saigon

Warten am Flughafen in Saigon

In Saigon begrüßte uns nach einer Flugzeit von 11 Stunden und 11 Minuten die typisch schwüle Hitze in Asien, so dass wir erstmal froh waren, wieder in den gekühlten Flughafen von Saigon zu gelangen. Ein Vorgeschmack auf das zu erwartende Wetter – sehr angenehm.
In Saigon hatten wir eine längere Wartezeit, die die Kinder zum Toben und später zum Video gucken auf dem Handy nutzten. Uli konnte noch ein bisschen an den Bildern des letzten grossen Urlaubs arbeiten.
Felix war hier das erste Mal “weg”, als er beim Wasser kaufen mit Uli zu weit vorlief und die Rolltreppe ins falsche Gate hinabfuhr. Nach einigen 100m wurde die Abwesenheit bemerkt und Uli kehrte um, um einen “bedröppelt” guckenden Felix im Hauptgang wieder zu finden, der sichtlich froh war, Papa wieder zu haben. Nach einer ausgiebigen Knuddelei wurde die Thematik mit Felix besprochen und wir hoffen, dass er sich im Urlaub daran hält und ein bisschen vorsichtiger ist. Wir werden auf jeden Fall vermehrt aufpassen!

Am Flughafen in Rangon fühlten wir uns richtig wohl. Kein Stress, nur wenig Menschen, viele besetzte Kontrollschalter bei wenig Gästen, kostenlose Trollys und eine entspannte Atmosphäre. Auch beim Rausgehen warteten nur wenige Menschen auf die ankommenden Fluggäste. Nur wenige Europäer wäre vor Ort, so dass wir mit unseren Kindern gleich Aufmerksamkeit erregten. Trotzdem waren die Menschen erfreulich zurückhaltend.

Htun unser Organisator erwartete uns mit einem Schild und gleich darauf kam unser Auto, gefahren von seinem Schwiegervater O.T.. Mit ihm sollten wir die 4 Wochen unserer Rundreise verbringen.
Wir richteten die versprochenen Grüße von Annette und Malte Clavin aus (www.weltreise-mit-kind.de), die uns den Kontakt besorgt hatten und bezahlten vor Ort den gesamten Betrag für die Auto-mit-Fahrer-Miete. Einerseits waren wir froh, bereits einen Großteil des mitgenommenen Bargelds losgeworden zu sein, andererseits war es schon ein ungutes Gefühl, einem unbekannten Menschen auf der Strasse vor dem Flughafen in einem fremden Land so viel Geld in die Hand zu drücken. Wir hoffen einfach, dass alles gut geht… :)

Schlaf nachholen im Auto

Schlaf nachholen im Auto

Mit O.T. fuhren wir auf gut geteerten Straßen los und fühlten uns eigentlich gleich wieder wohl. Myanmar erinnerte uns selbst hier in den städtischen Gegenden eher an Laos, gemütlich, einfach und ruhig. O.T. hielt noch kurz bei seiner Familie an und die Kinder bekamen direkt einen riesigen Apfel geschenkt. Da Luca sich noch im Flughafen einen Apfel gewünscht hatte, war der Tag bereits gerettet.
Die Fahrt nach Bago dauerte nur etwas über eine Stunde lang und Iris und die Kinder nutzten die Zeit für ein kurzes Schläfchen.