Golden Rock

Bungalow Sea Sar Hotel

Bungalow Sea Sar Hotel

Nach ca. 2 Stunden Fahrt sind wir in der Mittagshitze im Hotel angekommen. Von außen eine nette Bungalowanlage mit Englischkenntnissen beim Personal, im Inneren ein großes und geräumiges Zimmer, leider mit einem sehr alten und schmutzigem Badezimmer und einer nur mäßig funktionierenden Klimaanlage. Dafür liegt das Hotel direkt im Zentrum vom Kin Pun Camp direkt an der Ladestation der LKW’s zum Golden Rock hinauf. Schon am nächsten Tag hatten wir uns an das Ambiente gewöhnt und fanden alles gar nicht mehr so schlimm. Die Freundlichkeit der Menschen und das Ambiente machten den Rest wieder weg. Wieder einmal wurde uns bewußt, wieviel eigentlich von der eigenen Sichtweise abhängt.
Luca

Luca

Felix

Felix

Felix

Felix

Einer der LKW

Einer der LKW

Die Kinder waren nach der verschlafenen Autofahrt fit und nahmen erst einmal das Möbiliar auseinander. Anschließend wurde auf der Veranda gechilled, bevor es gegen 15 Uhr zur LKW-Station losging um den “Golden Rock” zu besichtigen. Als “Golden Rock” oder übersetzt goldener Felsen wird die Kyaikhtiyo Pagode bezeichnet, die sich auf einem hohen Berg befindet.
Wir fanden direkt einen bereitstehenden Wagen, dessen Ladefläche wir über eine Rampe einfach erklimmen konnten. In engen Reihen waren hier Sitzbänke montiert. Es gibt 3 verschiedene Arten, einen LKW zu buchen. In der Fahrerkabine kostet die Fahrt pro Person 3000 Kyatt.
Wir im LKW

Wir im LKW

Das ist am bequemsten, man hat jedoch nicht so eine gute Aussicht. Unser LKW hatte enge Bankreihen mit Rückenlehnen, an denen man sich gut festhalten konnte. Und dann gibt es noch die älteren Versionen mit einfachen Bänken. In der Mitte sitzend hat man hier keine Möglichkeit, sich irgendwo festzuhalten. Beim durchschnittlichen Fahrstil bei der kurvenreichen Strecke ist diese Art niemandem zu empfehlen.
Felix rasant

Felix rasant

Wir warteten noch ca. 45 Minuten in der Hitze der Ladehalle ohne einen Luftzug zu verspüren, bis es endlich losging.
Bauernhaus

Bauernhaus

In rasanter Fahrt fuhren wir auf asphaltierter Straße in ca. 40 Minuten zum Gipfel hinauf, unterbrochen von einigen kurzen Stops in Bergdörfern. Felix jauchzte die ganze Zeit und lehnte sich mit wehendem Haar über die LKW-Wand. Für ihn war es das Highlight der bisherigen Reise. Beeindruckend waren die riesigen Bambuswälder, durch die die Straße führte.

Tempelverkehr

Tempelverkehr

Oben angekommen mußten wir noch ca. 15 Minuten zu Fuß gehen, bevor wir die Barfußzone der eigentlichen Tempelanlage erreichten. Diese Strecke wollten die Burmesen uns mit Tragen der Kinder in “Rucksackkörben” bzw. uns mittels Sänften erleichtern, was wir dankend ablehnten. Da wir erst um 16.30h den Tempel erreichten und der letzte LKW schon um 18 Uhr zurück ins Tal fuhr, herrschte nicht mehr die Betriebsamkeit des Tages mit vielen Touristengruppen sondern eine angenehm entspannte Atmosphäre, die wir sehr genossen. Da spielten Touristenpolizei und Tempelwärter gemeinsam mit einem Rattanball und Kinder beteten vor den Heiligtümern. Zudem war das Licht sehr schön und es war über den Wolken angenehm kühl. Bei blauem Himmel und Sonnenschein möchte ich hier nicht tagsüber herumlaufen müssen.
Die Kyaikhtiyo Pagode

Die Kyaikhtiyo Pagode

Die Pagode selbst und der goldene Felsen waren eindrucksvoll. Angeblich kann schon eine Kinderhand den Felsen aus dem Gleichgewicht bringen, was Felix allerdings vergeblich versuchte. Der Sage nach liegt in der Pagode auf dem Felsen ein Haar Buddhas, das so genau positioniert ist, dass es den Felsen im Gleichgewicht hält.
Spielende Kinder

Spielende Kinder

Pünktlich zur letzten Abfahrt fanden wir uns wieder an der Bergstation ein und Luca wurde von einem Wärter mittels Smartphonevideos bestochen, so dass er ruckzuck bei ihm auf dem Schoß saß und Videos schaute. Die Fahrt hinab verlief dann wiederum in rasantem Tempo und trotz der Ruckelei schließ Luca auf Iris Schoß ein.
Kind

Kind


Im Kin Pun Camp angekommen genossen wir ein lecker
Luca guckt Spiderman

Luca guckt Spiderman

Abendessen und gingen anschließend früh schlafen. Es gewitterte noch heftig, so dass wir bei plätscherndem Wasser die Gemütlichkeit unserer Betten genossen. Morgen wollen wir früh aufstehen, um die Kinder vor der ersten längeren Autotour noch etwas zu bewegen.

Gesagt getan. Nach einer erholsamen Nacht – Iris und die Kinder auf deren Wunsch im

Luca guckt Videos

Luca guckt Videos

Doppelbett und Uli alleine schlafend – genossen
Luca schlafend

Luca schlafend

wir zunächst im Hotel unser Frühstück. Luca ließ sich von einer Frau den Marmeladentoast schmieren und zusammenklappen und genoss das bedient werden. Felix blieb bei trockenem Toastbrot, aß allerdings zwei Scheiben.
Anschließend sind wir an den Touristenshops vorbei in den Bereich der normalen Läden und Wohnhäuser der Einheimischen spaziert und waren der Mittelpunkt des Geschehens.Felix und Luca liefen tapfer (müssen sie auch, wir sind hart!) und wir fanden Milchbrötchen und Kekse als Belohnung. Entspannt konnten wir interessante Einblicke ins normale Leben der Menschen hier bekommen.
Dorfstrasse

Dorfstrasse

Video gucken

Video gucken

Einige Kinder spielten mit Gummibändern “Pustegummi”, dass heißt, die Gummibänder werden auf den Boden gelegt und über den Boden zu einem Gegenüber gepustet, was sehr lustig aussah.
Kind mit Schirm

Kind mit Schirm

Uli hat davon einen kleinen Film gemacht und der Kindern vorgeführt. Diese waren begeistert, wie man auf den Fotos sieht!

Reiseinfos

Zimmer Kin Pun Camp

Zimmer Kin Pun Camp

  • Hotel:
  • Sea Star (Golden Land) Guesthouse, 09 4981 8854, 09 872 3288
  • schöne Bungalows, innen sehr einfach, zu teuer für das Gebotene, unsauber, insbesondere das Bad ist alt, Klobrille gebrochen, dafür direkt neben der LKW-Station
  • AC (mäßig funktionierend), keine Moskitonetze, Kühlschrank, Fans – 45 USD fürs 3 Bett Zimmer
  • Transport:
  • Laster zur Kyaikhtiyo Pagode – 2500 Kyat pro One Way, 3000 Kyat im Fahrerhaus
  • Eintritt:
  • Kyaikhtiyo Pagode (gilt 2 Tage) – 6000 Kyat