Inle-See

Familienausflug

Familienausflug

Erneut fuhren wir auf bisher nicht zugänglichen bzw. nicht ausgebauten kleinen Straßen durch eine tolle Berglandschaft zum Inle-See nach Nyaung Shwe, einem Touristenort mit entsprechender Infrastruktur. Die normalerweise anfallende Gebühr für den Ort sparten wir uns, weil bei der Anreise nicht kontrolliert wurde.
Pao Frau

Pao Frau


Wir wollen hier einige Tage bleiben und den Kindern eine kurze Auszeit vom Reisen gönnen.
Mingalar Inn

Mingalar Inn

Felix große Wünsche waren “endlich wieder ein Pool” und “Pizza”. Beides konnten wir ihm heute erfüllen. Wir checkten in einem tollen Hotel mit neuem Pool und großem Zimmer ein und bekamen für die Kinder noch eine Matratze extra. Dafür mußten die Kinder erstmalig 10 USD pro Nacht zuzahlen. Für das tolle Zimmer mit Balkon zum Pool hin und dem Spaß der Kinder im Wasser war es uns das auf jeden Fall wert, zumal wir bisher weniger Geld ausgegeben hatten als bisher.
Schwimmpause

Schwimmpause

Lecker

Lecker

Dafür sind die geruhsamen Tage auf dem Land jetzt vermutlich vorbei, da wir uns jetzt meist in den Touristengebieten befinden. Soviele Touristen wie auch nur auf der Hinfahrt hatten wir die ganze letzte Woche nicht gesehen. Durchaus hilfreich aber auch nicht mehr ganz so spannend ist dagegen, dass das Englisch der Menschen vorhanden ist und man selbst Auskünfte einholen kann. Dabei wurde Uli’s Burmesisch gerade besser!

 

Nudeln

Nudeln

Am ersten Tag wurde der Pool bereits ausgiebig genutzt und beide Kinder tobten sich richtig aus. Zum Abendessen konnte Felix die lang ersehnte Pizza bekommen und Luca hatte sich Nudeln mit Tomatensosse gewünscht – ein Fest für die Kinder. Nach einer kleinen Stadterkundung gingen Felix und Uli noch einmal im Dunkeln schwimmen. Felix war kaum aus dem Wasser zu bekommen.
Pizza

Pizza


Schlafen

Schlafen

 

 

 

 

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Pfannkuchen und leckerem Obst sind wir durch die Stadt gebummelt und haben das Stadtleben genossen. Der Markt ist ohne Souvenirs für die Einheimischen da und von frischem Fisch bis Kartoffeln ist alles erhältlich. Dabei herrscht ein angenehmer Troubel und wir hätten uns am liebsten für einige Zeit in ein Cafe gesetzt, mit den Kindern war das aktuell leider nicht machbar, da die nur “Pool, Pool, Pool” im Kopf hatten.

Bootstour auf dem Inle-See

Einbein Ruderer

Einbein Ruderer

Wäsche Waschen

Wäsche Waschen

Katzentempel

Katzentempel

Nach einer ausgedehnten Mittagspause wurden wir zur Bootstour abgeholt, die gegen 16 Uhr begann. Neben dem alltäglichen Leben während der 4 Kilometer langen Fahrt durch einen Kanal zum Inle See konnten wir die Fischer auf ihren kleinen Booten stehend bewundern. Leider hatten die meisten Boote bisher einen Außenbordmotor und die Einbein-Rudertechnik wurde nicht noch beim Arbeiten mit dem Netz zur Positionierung des Bootes verwendet. Trotzdem konnten wir noch Einbeinruderer beim Fahren beobachten.
Schwimmende Gärten

Schwimmende Gärten

Anschließend durchquerten wir die schwimmenden Gärten, die mitten auf dem See positioniert werden können und auf denen fast alles angebaut werden kann.
Am Ende der Fahrt besichtigten wir das Nhe Phd Chauung-Kloster, dass ehemals für seine springenden Katzen berühmt gewesen ist. Seit der Abt verstorben ist, gibt es diese Attraktion nicht mehr. Trotzdem ist es eine sehr schöne Anlage mit einigen Buddhastatuen und vielen freilaufenden Katzen, die v.a. unsere Kinder begeisterten. Ansonsten ist das Kloster eine Touristenattraktion. Da wir allerdings die letzten Besucher des Tages waren, konnten wir eine angenehme Atmosphäre genießen, nachdem die anderen Touristengruppen abgefahren waren.
Felix Luca Iris

Felix Luca Iris

Iris und Luca

Iris und Luca

Auf der Rückfahrt wurden wir von einem heftigen Monsunregen trotz Regenjacke und Regenschirm bis auf die Haut durchnässt. Ein Erlebnis, so einen heftigen Regenguss in einem Boot auf dem See zu erleben. Zwischenzeitlich war der Regen so dicht, dass man kaum noch die Richtung erkennen konnte.
Abends gab es für die Kinder wieder Pizza und Nudeln und wir aßen asiatisch – sehr lecker! Vor dem Schlafengehen sind Uli und Felix noch einmal in den Pool gehüpft und anschließend konnten wir mit Oma und Opa in Brühl skypen, was trotz der nicht schnell erscheinenden Internetverbindung gut funktionierte.

Kakku

Beten üben

Beten üben

Shwe Yan Pyay Kloster

Shwe Yan Pyay Kloster

Nach einem erneut erstklassigen Frühstück, bei dem Luca 4 Bananen, 1,5 Pfannkuchen sowie ein Ei vertilgt hat, fuhren wir mit dem Auto in Richtung Kakku los. Noch in Nyaung Shwe machten wir einen kurzen Stop beim Shwe Yan Pyay Kloster, einem schönen alten Gebäude. Die jungen Mönche lernten und beteten die ganze Zeit und wir konnten einige schöne Fotos
Klostergang

Klostergang

Ein junger Mönch

Ein junger Mönch

machen und die Spiritualität hautnah erleben.

Nach 1,5 Stunden Fahrt erreichten wir das auf einem Berg gelegene Dorf Taunggyi, wo wir in einem Büro den Eintritt (Zone Fee) sowie den einheimischen Guide der Pa-oh, einem in Taunggyi lebenden Mathematikstudenten, bezahlen mußten. Dieser traf kurze Zeit später ein und gemeinsam fuhren wir auf schlechten Straßen weitere 40km in erneut 1,5 Stunden bis zum Pagodenfeld. Hier sind 2000 Pagoden auf engem Raum aufgefunden und restauriert worden. Die Umgebung besteht aus Anbaugebieten für Reis und Erdnüsse sowie Knoblauch und Zigarrenblätter. An fast jeder Pagode gabe es andere kleine Details oder geschückte Buddhas zu entdecken.

Luca mit Guide

Luca mit Guide

Erdnusspflanze

Erdnusspflanze

Leider war es bereits recht heiß und wir waren der Sonne meist schutzlos ausgeliefert, so dass wir uns zunehmend im Schatten der Hauptpagode aufhielten und froh waren, große Strohhüte ausgeliehen zu haben. Leider half das alles nichts gegen die zum Teil recht heißen Bodenplatten, die wir ja barfuß betreten mussten.

 

 

Pagodenfeld

Pagodenfeld

Pagoden

Pagoden

Gebrochener Kopf

Gebrochener Kopf

Pagoden

Pagoden

Tofu Salat

Tofu Salat

 

Nach diesem interessanten Besuch konnten wir unter riesigen Bäumen im Schatten bei einer Sprite, Zuckerrohrsaft sowie einem Tofusalat entspannten.

 

 

Die Heimfahrt wurde deutlich schneller in ca. 2 Stunden absolviert und wir hatten noch ausreichend Zeit für einen langen Poolbesuch. Beide Kinder machen hier riesige Fortschritte bzgl. ihrer Schwimmfähigkeiten. Luca taucht mittlerweile aktiv und schwimmt/taucht ca. 2m ohne Hilfe und Felix schwimmt immer besser wechselnd in unterschiedlichen Stilarten.
Am Morgen vor unserer Weiterfahrt hat Felix es geschafft, die Atmung in seinen Schwimmstil zu integrieren und kommt nun richtig gut voran! Unsere Prognose ist, dass er am Ende des Urlaubs richtig schwimmen kann, sofern wir weiterhin Hotels mit Pool organisieren können.

Iris

Iris

Luca

Luca

Felix

Felix

Pa-Oh Guide

Pa-Oh Guide

Reiseinfos

Zimmer Nyaung Shwe

Zimmer Nyaung Shwe

  • Hotel:
  • Min Ga Lar Inn, Phaung Daw Pyan Rd., Mingalar Quarter, 081-209198, 09-5216278, mingalarinn@gmail.com, www.mingalarinn.blogspot.com
  • schönes großes Zimmer mit 1 Doppelbett und einer extra Matratze für die Kinder (Junior Suite), AC, TV, Badewanne, Pool, WLAN – 50 USD für 2 Personen plus 10 USD für die Kinder
  • Sonstiges:
  • Wäsche waschen – 2000 Kyat pro kg Wäsche, in ca. 6 Stunden fertig
  • Bootstour auf dem Inle-Lake, ca. 3 Stunden – 15000 Kyat
  • Kakku: Pa-Oh Guide – 5 USD
  • Kakku: Pa-Oh Zone Fee – 3 USD pro Person
  • Shwe Yan Pyay Kloster – frei