Bagan

Pytathada

Pytathada

Pagodenblick

Pagodenblick

Uli fotografiert

Uli fotografiert

Angekommen und schon schon beeindruckt – auf 40qkm befinden sich 2230 Pagoden und andere Monumente, die in nur 250 Jahren gebaut wurden. Im “verdorrten Land” in der trockenen Zone regnet es selten und ist anhaltend extrem heiß, so dass wir froh waren, die Gegend in der Regenzeit zu besuchen.
Nach einer Ruhepause im klimatisierten Zimmer nach der Ankunft gingen Iris und die Kinder in das grüne Wasser der Pools, während Uli sich krank im Bett erholte. Abends waren die Kinder im Hotelrestaurant von frischen Pfannkuchen mit Zucker begeistert. In der Dämmerung machten wir vom Hotel aus einen ersten kleinen Spaziergang zu den Pagoden der Umgebung und konnten die Abendstimmung genießen.
Aufstieg

Aufstieg

Den nächsten Vormittag war es erstaunlicherweise bewölkt und nicht gang so heiß. Wir verbrachten den Tag mit einer ausgiebigen Bade- und Schwimmeinheit. Nach der Mittagspause wurden wir von OT abgeholt und begannen unsere erste Rundfahrt zu den Pagoden. Zunächst besichtigten wir die Dhammayazika Pagode, die jedoch aufgrund von Renovierungsarbeiten mit einem Gerüst umbaut und daher leider auch nicht bestiegen werden konnte. Schade, denn von der oberen Terasse soll man einen schönen Blick auf die Pagodenlandschaft haben.
Elefant und Buddha im Dhammayazika

Elefant und Buddha im Dhammayazika

Weiterhin besichtigten wir die Pyathada-, Sulamani- und Dhammayangyi Pagoden, bevor wir zum Sonnenuntergang vor der sich ankündigenden Monsunregen (eine Seltenheit hier) auf die Shwesandaw-Pagode stiegen.Beide Kinder hatten viel Spaß beim Aufstieg über die steilen alten Treppenstufen, die Luca zum Teil bis auf Brusthöhe reichten. Iris war vom Aufstieg nicht ganz so begeistert. Leider war es für einen richtig schönen Sonnenuntergang zu bewölkt. Zudem störten neue Gebäude wie das archäologische Museum den Ausblick deutlich. Bei den bekannteren Pagoden störten uns enorm die im Vergleich zur bisherigen Reise sehr aufdränglichen Souvenierverkäufer und Bettler. Auf der Sunset-Pagode drängelten sich trotz der absoluten Nebensaison die Touristen.
Zum Abendessen fuhren wir nach Nyaung U zu einem italienischen Restaurant, wo Felix eine Pizza und Luca Nudeln aßen. Beides in sehr guter Qualität!
Auf dem Rückweg konnten wir im Dunkeln noch zahlreiche, schön beleuchtete Pagoden sehen, u.a. die Htilominlo Pagode.
In der Sulamani Pagode

In der Sulamani Pagode

Mönche

Mönche

Abendstimmung von der Shwesandaw Pagode

Abendstimmung von der Shwesandaw Pagode

Htilominlo Pagode

Htilominlo Pagode

Alte Pagode

Alte Pagode

Selbstporträt nach Art M&D

Selbstporträt nach Art M&D

Buddhas im Dhammayangi

Buddhas im Dhammayangi



Wir auf E-Bikes

Wir auf E-Bikes

Für den nächsten Tag war die Erkundung der Umgebung auf eigene Faust angesagt. Bei den für Felix als Selbstfahrer doch nicht ganz so kleinen Entfernungen, der zu erwartenden Hitze sowie den intermittierenden kleinen Hügeln entschieden wir uns gegen Fahrräder und für die neumodischen “E-Bikes”. Diese dürfen ohne Führerschein und damit auch von Touristen gefahren werden und schaffen mit ihren Akkus ca. 20-30 km/h schnell zu fahren, je nach Beladung und Steigung. Bei angenehm kühlem bewölktem Wetter den ganzen Tag über besichtigten wir zunächst die Somingyi Pagode, von der aus man einen schönen Ausblick haben sollte. Gemeint hatte der Reiseführer jedoch vermutlich das daneben liegende Kloster, denn die Pagode konnte nicht bestiegen werden. Hier finden sich ebenso zwei kleinere Pagoden mit schönen Buddhas und Wandmalereien.
Im Somingyi Kloster

Im Somingyi Kloster

Felix fährt fast alleine

Felix fährt fast alleine

In der Manuha Pagode

In der Manuha Pagode

Steinmetzarbeiten

Steinmetzarbeiten

Weiter gings nach Myinkaba zur Manuha Pagode, wo einige außergewöhnliche Buddhas zu sehen sein sollten. Das konnten wir allerdings nicht so ganz nachvollziehen. Interessanter war eine riesige goldene Schale, zu der man für eine Geldspende eine hohe Treppe hinaufklettern mußte – ein Riesenspaß für die Kinder.
Auf dem Weg zur benachbarten Nanpaya Pagode, die einige sehr schöne alte Sandsteinreliefs zeigte, kaufte Iris ein Bild als Souvenier. Dabei hatten die Kinder die Gelegenheit, sich bemalen zu lassen. Luca bekam erst einen Elefanten auf die rechte Hand und bestand dann noch auf einen Tiger auf die linke. Felix bekam ebenfalls einen Tiger auf die Hand gemalt. Wir fanden das sehr passend, da aufgrund des Tages der Geburt in Myanmar Luca dem Elefanten und Felix dem Löwen zugeordnet wird.
Anschließend besichtigten wir noch die Thatbyinnyu und die Ananda Pagode. Hier gibt es einen riesigen Fußabdruck Buddhas zu bewundern und wir fühlten uns auf dem Gelände sehr wohl. Auf der Rückfahrt wurden noch die Yadana Manaung sowie die Patharda Pagode.
Handmalereien

Handmalereien

Lucas Elefant

Lucas Elefant

Felix Tiger

Felix Tiger

Pfannkuchen

Pfannkuchen

 

 

 

 

 

 

Jetzt durfte Felix sich vor Uli hinstellen und selbst das E-Bike fahren – er war wie erwartet begeistert und wollte nicht mehr aufhören zu fahren. Während Iris und Luca im Hotel Mittagspause machten fuhren Uli und Felix nach New Bagan und kauften erneut Kekse zum Mittagessen ein.
Am Nachmittag konnten wir die geplanten Pagoden zum Sonnenuntergang, die nördliche und südliche Guni Pagoden leider nicht finden, so dass wir bei sich leerenden Batterien zurückfuhren und in New Bagan zu Abend aßen. Anschließend fiel eines der E-Bikes bei nicht arretiertem Ständer zweimal um und neben einer verbogenen Kurbel hatte auch der Batteriekasten aus Plastik diverse Risse bekommen. Da bereits einige Schäden an den Bikes vorhanden waren, wußten wir nicht, wie man hier auf solche “Schäden” reagiert. Es passierte jedoch nichts und wir kamen ohne Nachzahlung davon.

Die Shwezigon Pagode

Die Shwezigon Pagode

An unserem letzten Tag in Bagan hatten wir noch einmal etwas Besonderes geplant. Zum Sonnenaufgang wollten wir auf der Pyathada Pagode sein. Also hieß es die Kinder um 5 Uhr wecken und fertig machen, denn um 5.30h wurden wir abgeholt. Wir genossen einen tollen Ausblick in der Morgensonne und fuhren anschließend weiter zur Shwezigon Pagode in Nyaung U, der Touristenattraktion in Bagan.
Glücklicher Nat

Glücklicher Nat

Bereits um 7 Uhr morgens wurden wir hier von Souvenierverkäufern angesprochen und trafen ganze Touristengruppen. Trotzdem herrschte noch eine angenehme Atmosphäre und wir konnten die Umgebung erkunden und genießen. Wir möchten uns nicht vorstellen, wie es hier später am Vormittag oder gar am Nachmittag überfüllt ist.

 

 

 

Sand verladen

Sand verladen

Tolle Landschaft

Tolle Landschaft

Weiter ging es in Richtung Norden. Ca. 1,5 Stunden Fahrzeit von Bagan entfernt liegen hier in der Nähe des kleinen Städtchens Myitche die Handwerksdörfer Tha Zin und Eya Shay. Hier erlebten wir das Myanmar, wie wir es uns vorstellten. Durch einsame ländliche Gegenden mit toller Landschaft und nur zum Teil fertig asphaltierter Straße bestimmten Ochsengespanne und Fahrräder das Leben der Landbevölkerung. Die Bewohner sind angenehm schüchtern und halten zunächst Abstand zu den hier nur selten vorbeikommenden Touristen.

Dorfstrasse

Dorfstrasse

Korbwarenherstellung

Korbwarenherstellung

Kinderbelagerung im Auto

Kinderbelagerung im Auto

Felix mit Chinlon Bällen

Felix mit Chinlon Bällen


In Tha Zin konnten wir die Produktion von Taschen, Körben und den berühmten Chinlonbällen aus Bambus, Rattan und Wasserhyazinthe beobachten und Massen an Souveniers einkaufen. Die Produkte werden von hier sonst primär in andere Teile Myanmars exportiert. Wir mußten vor Ort deutlich weniger bezahlten als z.B. in Yangon (laut OT), zudem kommt das Geld direkt den Familien zu Gute.
Im nahe liegenden Dort Eye Shay konnten wir erneut die Herstellung von Baumwolldecken- und Tüchern sehen und ebenfalls günstig einkaufen.
Die Rückfahrt führte ebenfalls durch tolle ländliche Gegenden und wir erlebten einen tollen Tag – Bagan mal ganz anders erlebt.

Den Rest des Tages ließen wir im Hotel ausklingen und während die Kinder im Wasser ausgiebig herumtollten genossen Iris und Uli nacheinander jeweils eine ausgiebige Myanmar-Massage auf dem Zimmer, die zum Teil mit schmerzhaften Druckpunkten durchgeführt wird und uns sehr gut getan hat.

Stoffproduktion in Eya Shay

Stoffproduktion in Eya Shay

Garnherstellung

Garnherstellung

Spulen

Spulen


Wir haben unsere Zeit in Bagan sehr genossen und hatten Glück mit dem Wetter, dass es nicht so heiß war wie erwartet. Da wir trotzdem nur einen Bruchteil der Pagoden besichtigen konnten, kommen wir gerne noch einmal wieder. Etwas störend ist die touristische Infrastuktur mit Souvenierverkäufern und Bettlern, die vermutlich leider weiter zunehmen wird und einen Teil der tollen Stimmung zwischen den Pagoden kaputt macht.
Es war schön hier zu sein und wir haben die Zeit hier sehr genossen. Nun geht es weiter zun Strand und damit schon zum letzten Abschnitt unserer Reise – schade.
Kinder

Kinder

Mädchen mit Thanakabemalung

Mädchen mit Thanakabemalung

Porträt eines Mädchens

Porträt eines Mädchens

Reiseinfos

Zimmer Bagan

Zimmer Bagan

  • Hotel:
  • Kumudara Hotel, Ecke 5th und Daw Na Street, Neu Bagan, 061-65142, 65402, www.kumudara-bagan.com, kumudarahotelbagan@gmail.com
  • schönes Gartenanlage mit alten Bungalows, Zimmer mit 2 Betten und einer Einzelmatratze, AC, TV, WLAN, Pool (Wasserkäfer), Moskitonetze anbringen nicht möglich (aber keine Moskitos), außerhalb gelegen, Restaurant – 59 USD
  • Sonstiges:
  • Eintritt Bagan Archaeological Zone (5 Tage gültig) – 15 USD
  • Miete E-Bike für 1 Tag – 8000 Kyat