Yangon

Myanmar Life Hotel

Myanmar Life Hotel

Unser erster Tag in Yangon begann zunächst einmal mit einem knatschigen Felix beim Frühstück. Er wollte unbedingt Pfannkuchen haben und diese waren leider nicht aufzutreiben. Bis auf ein Glas kalte Milch wurde sonst zunächst jegliche Nahrungsaufnahme verweigert. Erst als das Essen schon beendet war, aß er doch noch ein Stück trockenes Toastbrot. Im Gegensatz dazu genoß Luca die Auswahl in vollen Zügen.
Spiderman Luca

Spiderman Luca

Nach dem Frühstück war Felix wieder schneller im Pool, als wir hinschauen konnten. Da O.T. kurz danach eintraf, fuhren wir in zwei Shopping Center, um einige vergessenen Dinge wie Schwimmbrillen für die Kinder einzukaufen. Dabei sprang auch ein neues Spiderman-Outfit für Luca heraus.
Die schließende Mittagspause verbrachten Uli und Luca größtenteils schlafend während Felix den Pool 3 Stunden lang nur zum Reinspringen verlassen hat.
Luca reitet auf Papa

Luca reitet auf Papa

Am Nachmittag fuhren wir zum Kandawgyi See, wo wir in entspannt grüner Umgebung in der Nähe der Shwedagon Pagode auf Holzbrücken über den See bummelten. Beide Kinder liefen ohne Nörgeln die ganze Strecke und wir hatten einen schönen Nachmittag. Die Einheimischen waren bisher zurückhaltend den Kindern gegenüber und nutzten das angenehm kühle Wetter bei bewölkten 25°C (geschätzt) zum Sport. Wir waren sehr erstaunt, dass die Kinder diesmal keine Eingewöhnungszeit zu brauchen schienen und direkt selbständig die Gegend erkundeten und sich behaupteten. Beide fühlten sich direkt wieder wohl hier, was uns die Umstellung natürlich auch deutlich erleichterte.
Wir entschieden uns, ans andere See-Ende zu laufen und uns dort von O.T. abholen zu lassen. Bei schönem Ausblick auf die Shwedagon Pagode aßen wir in einer Sushi-Bar direkt am See unter großen Bäumen bei Vogelkreischen und Fledermäusen sehr lecker zu Abend. Felix bekam gegrillte Geflügelwürstchen und aß die komplette Portion auf. Zurück im Hotel wurde erneut im Dunkeln der Pool genutzt.

Circle Line Zugfahrt

Trishaw

Trishaw

Heute wurden wir nach dem Frühstück abgeholt und zunächst zu O.T. und Htun nach Hause eingeladen. Bei Wassermelone und Mandarinen taute die Stimmung der Kinder langsam auf und es kam zu einem diskreten Spielaustausch zwischen Felix und Luca sowie dem kleinen Sohn von Htun.
Anschließend fuhren wir mit Fahrradtaxis, sogenannten Trishaws die letzten 100m durchs Dorf zum lokalen Bahnhof, auch mal ein Erlebnis.
Die Rundfahrt mit dem Zug um Yangon herum dauerte ca. 3 Stunden und zeigte und v.a. in den ländlichen Gegenden ein buntes Bild des lokalen Lebens. Gleichzeitig wurde auch im Zug gehandelt und verkauft. Ob Schränke oder große Körbe mit Orangen, es wurde fast alles transportiert und die ganze Zeit wechselten vielfältige Eindrücke sich ab. Auffällig war jede Menge Plastikmüll hinter den Häusern am Rande der Bahnstrecke. Das Plastikproblem hat Myanmar definitv noch nicht gelöst.
Im Zug

Im Zug

Die Fahrt stellte die Geduld unserer Kinder aufgrund der Dauer sehr auf die Probe und selbst mit Videogucken auf dem Pad konnten sie am Ende die Augen nicht mehr offen halten und schliefen beide ein.
Störend fanden wir auch die am Hauptbahnhof eingestiegenen Touristen, die den Kontakt mit den Einheimischen störten. Es ist immer wieder erstaunlich, wie nur ca. 10 Individualtouristen die Atmosphäre verändern, wenn alle mit ihren Kameras auf engem Raum sind. Wir hatten gar keine Lust mehr zu fotografieren…
Geschafft

Geschafft

Video gucken

Video gucken



Am Bahnsteig

Am Bahnsteig


Uli pant mit OT

Uli pant mit OT


Zeitungslektüre

Zeitungslektüre


Bahnhofsverläufer

Bahnhofsverläufer


Alter Mann

Alter Mann


Gleisarbeiter

Gleisarbeiter


Küssen verboten

Küssen verboten


People Park

Luca auf dem Karussell

Luca auf dem Karussell

Nach einer Schwimm- und Spielpause mit ausgeruhten Kindern im Hotel fuhren wir mit dem Auto zum People Park, der uns als Paradies für Kinder gepriesen wurde. Im Reiseführer stand etwas von wenig besucht bei 5 USD Eintritt. Der Eintritt war dann deutlich günstiger, der Park zum Teil noch im Aufbau begriffen und als Freizeitpark mit Wildwasserbahn und Autoscooter ausgelegt. Jede Menge Karussels mit lauter Musik lockten die Kinder, also so richtig unsere bevorzugte Freizeitbeschäftigung. Problematisch war auch, dass Luca für fast alle Fahrgeschäfte zu klein war. O-Ton: “Für alles zu klein, nur laufen groß!” (er mußte selber laufen). Felix durfte dann einmal mit O.T. und Uli “Achterbahn” fahren, wozu ebenfalls Verhandlungen mit dem Personal notwendig waren. Anschließend fuhren beide Kinder Karussel und Luca spielte schwarzer Ritter. Am Ende gingen wir noch durch einen “Dinopark”, wo vom Dinozug mit Rotauge und Schnellschnapper bis zu Figuren von Avatar alles zu finden war.
Bei der Weiterfahrt sahen wir den Haupteingang, der deutlich eher auf Touristen ausgelegt schien. Hier hatte man einen schönen Blick auf die Shwedagon Pagode bei gepflegten Gartenanlagen. Zum Abschluß fuhren wir erneut in die Sushi-Bar am Kandawgyi See, wo uns das Essen sehr gut geschmeckt hatte.
Die Shwedagon Pagode

Die Shwedagon Pagode


Reiseinfos

Zimmer Yangon

Zimmer Yangon

  • Hotel:
  • Myanmar Life Hotel, 41, Radio Station Rd., Mingalardone, 951-664135, www.myanmarlifehotel.com, info@myanmarlifehotel.com
  • Zimmer mit 1 Doppelbett direkt am Pool, AC, TV, WLAN im Zimmer (langsam), Pool, Flughafennähe, 24h geöffnetes, sehr teueres Restaurant – 110 USD
  • Sonstiges:
  • Eintritt Kandawgyi Natural Garden – 2000 Kyat
  • Eintritt Karaweik Palace zum Essen – 300 Kyat, Kinder je 100 Kyat, Fotogebühr hier 500 Kyat (Blick auf die Shwedagon Pagode)
  • Eintritt People Park – 300 Kyat inkl. Felix, Luca frei
  • Fahrgeschäfte People Park – 1000 Kyat pro Person
  • Fahrpreis Circle Line – 200 Kyat (inkl. Felix, Luca frei, kein Touristenpreis mehr)