Sittwe

Strassenbau

Strassenbau

meist mit Handarbeit

meist mit Handarbeit

Staubige Strasse

Staubige Strasse

Die holpriger Fahrt über schlechte, oft im Bau befindliche Straßen zeigte uns erneut interessante Landschaften und Lebensweisen. Der Reisanbau hat hier hohe Priorität und man konnte deutliche Unterschiede der Landschaft während der Fahrt beobachten. Im Bereich von Mrauk U waren die Felder trocken und gelb. Kaum ein grüner Fleck war zu sehen.
Landschaft grün gelb

Landschaft grün gelb


Je weiter wir in Richtung Sittwe fuhren desto grüner wurde die Gegend. Zunächst waren nur einzelne Streifen im Bereich von Flüssen zu sehen, kurz vor Sittwe erstreckten sich beidseits der Straße große Wasserflächen. Dem folgend änderten sich die Häuser und Arbeiten der Landbevölkerung. Die Straße war durchgehend von Staubwolken umgeben und in der Ferne waren im Dunst karstartige Berge zu sehen. Während einer Pause in einem kleinen Dorf konnte Uli endlich mal typisch burmesisch essen und die Kinder tauten auf, als sie mit altem, in China produziertem Spielzeug spielen durften. Insgesamt benötigten wir so 5 Stunden, bis wir Sittwe erreichten.
Wasserflächen nahe Sittwe

Wasserflächen nahe Sittwe


Uhrturm

Uhrturm

Luca auf dem Arm eingeschlafen

Luca auf dem Arm eingeschlafen



 
 
 
 
 
 
 
 
Sittwe ist eine typisch asiatische Stadt mit indischem Flair, die uns auf Anhieb gefallen hat. Wieder im Hotel eingecheckt nutzen wir die letzte Stunde Tageslicht, um einen der Uhrtürme anzuschauen und den Kindern das Meer zu zeigen.
In den Bäumen hängen hier wie auch in Sri Lanka die großen Flughunde. Regelmäßig kommt es zu kämpfen mit den ebenfalls in großer Zahl anzutreffenden Krähen, was ein interessantes Spektakel ist. Leider weckte uns das Vogelgekreische jeden Morgen um kurz vor 6 Uhr.
Flughunde

Flughunde

in groß

in groß

Blick über Sittwe

Blick über Sittwe



Jeden Mittag machten wir im Hotelzimmer eine kleine Ruhepause. Die Kinder müssen sich dabei ruhig selbst beschäftigen oder dürfen im Bett liegend eine Folge “Kleiner Drache Kokosnuss” hören. Unser Ziel ist es, dass zumindest Luca ein bisschen schläft. Leider wehrt er sich regelmäßig dagegen. Wenn das gut geklappt hat wird der Rest der Zeit mit Mama oder Papa “Ritter gespielt” oder “Feuerwehr” oder gemalt, gepuzzelt oder Memory gespielt.
Eines Abends bei einem Spaziergang verlangte Luca kurz vor dem Eintreffen einen Maiskolben zu essen. Er hatte wohl Stunden zuvor mit Iris einen entsprechenden Esseisverkäufer gesehen… na prima…und Papa muß mal wieder zaubern… Zum Glück erinnerte er sich wage an einen Essensverkäufer in Hotelnähe und Luca war superstolz, als er mit dem selbstgekauften Maiskolben auf Papas Arm zurückkam. Gegessen wurde der sehr leckere Maiskolben mit den Fingern und fast komplett von Luca alleine mit grosser Freude – wie man sieht.
Malen in der Mittagspause

Malen in der Mittagspause

Luca mit dem gewünschten Maiskolben

Luca mit dem gewünschten Maiskolben

Lecker

Lecker

Fischmarkt

Fischerboote ausladen

Fischerboote ausladen

Eine der Attraktionen ist in Sittwe der früh morgens stattfindende Fischmarkt. Uli machte sich also schon um 6 Uhr morgens im Dunkeln auf den Weg, um das Entladen der Boote zu beobachten. Der Menschenmenge folgende ging es in Richtung Anlegestelle. Hier wurden die Fische in Körben, die größeren an den Schwanzflossen oder über die Schulter geworfen, von den Fischerbooten durchs Wasser an Land getragen. Dort wurden die Eimer auf dem Boden ausgekippt und ein Verkäufer pries im Licht von Taschenlampen die Waren an. Es wurden Thunfische, Rochen, Schollen, Krebse, Garnele, Sepias und vieles mehr angeboten. Dicht gedrängt standen die Menschen herum und begutachteten die Fische.
Fischauktionen im Überblick

Fischauktionen im Überblick

Nach Aushandeln des Preises wechselte die Ware den Besitzer und wurde abtransportiert bzw. im Bereich des Marktes an den Ständen zum weiteren Verkauf präsentiert. In dem ganzen Trubel war Uli der einzige Tourist und froh, die Kinder im Hotel gelassen zu haben. Gegen 6.45h waren die Boote entladen und der Menschenauflauf verkleinerte sich zusehens. Auf dem Heimweg konnte noch der restliche Markt bewundert werden, der aber typisch asiatisch und nichts besonderes war. Allerdings konnte Uli hier mal wieder einige Leckereien erwerben, was den Rückweg ins Hotel verkürzte.

Fischverkauf

Fischverkauf

Bezahlen

Bezahlen

Rochen zu verkaufen

Rochen zu verkaufen


View Point

Keinen Müll aus dem Fenster werfen

Keinen Müll aus dem Fenster werfen

Nach dem Frühstück machten wir einen Spaziergang zum “View Point”, einer kleinen Halbinsel mit Blick auf einen vorgelagerten Leuchtturm. Im Abendlicht sicher sehenswert war die Aussicht am Vormittag nicht berauschend, die Kinder konnten entlang der Strandpromenade fast die ganze Zeit auf einer Mauer balancieren.
Hier konnten wir live den Umgang der Asiaten mit Müll erleben und waren schon etwas geschockt, als ein TukTuk auf einer Brücke hielt und 3 Männer den geladenen Müll (Plastik- und Glasflaschen, Leinensäcke etc.) mal eben über das Geländer ins Wasser warfen.
Entlang der Wasserlinie war entlang der Straße ein 10m breiter Streifen mit Plastikmüll. Grotesk war es da für uns, dass Frauen in Handarbeit das trockene Laub auf der Strandpromenade einsammelten und in Säcken abtransportierten.
Einen weiteren Hinweis zur Einstellung der Asiaten bezüglich Müll fanden wir in unserem Hotelzimmer. Dort wurde mit einem extra Schild darauf hingewiesen, doch bitte keinen Müll aus dem Fenster zu werfen. Soviel dazu.
Krebsbehausung

Krebsbehausung

Minikrebs und Lucas Finger

Minikrebs und Lucas Finger

Da ist der Krebs Papa

Da ist der Krebs Papa



Auf der anderen Seite der Halbinsel hatten wir Blick auf das offene Meer und einen breiten Sandstrand, unser eigentliches Ziel für heute. Während Felix mit Uli im Wasser herumtollte baute Luca mit Iris eine kleine Burg. Felix baute im Anschluß eine große Burg mit Wassergraben und Zugbrücke während Luca mit Uli Minikrebse anschaute und fotografierte. Als es gegen 11.30h so langsam heiß wurde traf wie verabredet unser Fahrer ein, um uns ins Hotel zurück zu bringen.
Am Vormittag unserer Abreise verbrachten wir erneut 2 Stunden am Strand und die Kinder genossen diese Zeit wieder sehr.
Luca hat einen Taucher gemalt

Luca hat einen Taucher gemalt

Kinder eingraben

Kinder eingraben

Burgen bauen

Burgen bauen


Reiseinfos

Zimmer Sittwe

Zimmer Sittwe

  • Hotel:
  • Shwe Thazin Hotel, Sittwe, 043 22314, www.shwethazinhotel.com
  • Großes älteres 3-Bett-Zimmer, AC, TV, WLAN (funktionierte nicht) – 60-70 USD
  • Dachterrasse mit schönem Ausblick, morgens laut (Verkehr, Vögel)
  • Sonstiges:
  • Spaziergang zum View Point – ca. 80 min. (langsam gehend)
  • Rückflug Sittwe-Yangon mit Air KBZ, Preis unbekannt