Bago

Die Anreise nach Bago war unkompliziert, der Flug mit Air KBZ super und die Kinder waren happy, O.T. am Flughafen begrüßen zu können. Auf der Fahrt konnten wir noch Würstchen organisieren, die Luca direkt und Felix erst am nächsten Morgen aß. Das Hotel in Bago war uns noch gut bekannt und günstiger, als wir es in Erinnerung hatten. Wir bekamen das selbe Zimmer wie beim letzten Mal und Felix testete direkt im Dunkeln das Wasser im Pool an. Bei nassen Füßen ist es diesmal geblieben, da ihm das Wasser zu kalt war.
Endlich hatten wir wieder Internet und Iris war nur noch lesend oder tippend mit ihrem Handy anzutreffen. Uli nutzte die halbe Nacht, um den Reiseblog zu aktualisieren. Wir sind so ans permanent online und erreichbar sein gewöhnt, dass eine Woche ohne Internet kaum noch denkbar ist – eigentlich schlimm…
Am nächsten Morgen wurde ausgiebig gefrühstückt und Felix tobte mit Uli eine Stunde im Pool herum. Das Wasser war diesmal deutlich sauberer als beim letzten Mal.

Mahagyi Pagode

Die Mahagyi Pagode

Die Mahagyi Pagode

Da wir die Hauptsehenswürdigkeiten von Bago bereits beim letzten Aufenthalt besichtigt hatten, suchten wir diesmal nach alternativen Plätzen. Von beiden waren wir begeistert und empfehlen sie als Insider-Tipp weiter!
Nachdem sich O.T. nach dem Weg erkundigt hatten und Uli die Fahrt auf der Karte im Reiseführer überwachte, erreichten wir über staubige Pisten die Mahagyi Pagode. Einige Treppen ging es zur Pagode hinauf, wo schöne Buddhas und Figuren zu sehen waren. Unter Schatten spendenden Bäumen konnten die Kinder sich austoben und in Nebengebäuden waren zahlreiche Nats zu bewundern. Nats sind übernatürliche Wesen bzw. Geister, die in Myanmar hoch verehrt werden.
Ein Nat

Ein Nat

Buddha

Buddha

Felix frech im Stupagang

Felix frech im Stupagang


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die eigentliche Pagode war von vielen kleinen Stupas mit durchgängen umgeben, die ein tolles Bild ergaben und wo man prima Verstecken spielen und herumrennen konnte, was die Kinder lautstark ausnutzten.
Die im Reiseführer beschriebenen, durch die Anlage schwärmenden Kinder hatten wir also selbst mitgebracht. Die Zeit verging hier wie im Flug und es war bereits deutlich wärmer, als wir weiterfuhren.

Dama Lin Khar Ra Pagode

Dama Lin Khar Ra Kloster

Dama Lin Khar Ra Kloster

Ein tolles Erlebnis war auch diese Besichtigung. Wir konnten die düstere und halb zerfallene Anlage des Klosters erkunden, in der die Kochstellen der Mönche zu sehen waren. Unbehelligt konnten wir dort durch offene Türen einen Blick in ihre Zimmer werfen. Bei tollem Licht mit einfallenden Sonnenstrahlen bei sonst eher düsterer Stimmung ergaben sich tolle Lichtstimmungen. Die Wandschnitzereien an Türen und Teakholzsäulen sind sehenswert.
Mönchszimmer

Mönchszimmer

An alten, mittlerweile dreckigen und nicht mehr benutzten, engen Meditationskammern vorbei gelangten wir zur Haupthalle, die mit vielen goldenen Buddhas ebenfalls sehr sehenswert war. Vorne rezitierte ein Mönch über Mikrofon die Lehren Buddhas während im hinteren Teil der Halle andere Mönche Fernseh schauten oder Radio hörten. Seitlich aßen einige Frauen zu mittag – bei uns in einer Kirche wäre das so undenkbar.
In einem Nebentempel konnten wir noch einen schönen thailändischen Buddha bewundern, der dem Kloster gestiftet wurde.
Haupthalle mit Buddhas

Haupthalle mit Buddhas

Mönche beim Fernweh gucken

Mönche beim Fernweh gucken

Thailändischer Buddha

Thailändischer Buddha


Zokthok

Pagode in Zokthok

Pagode in Zokthok

Die Fahrt nach Hpa An unterbrachen wir zu einem leckeren Mittagessen in Bilin und Felix probiert viele Dinge. O-Ton Felix, nachdem er nach den Würstchen noch Chips und Krabbenchips probiert und für gut befunden hatte: “Das ist heute mein Glückstag!”
Durch eine schöne Landschaft machten wir nun einen Abstechen nach Zokthok, einem unscheinbaren Dorf mit der wohl außergewöhnlichen Kyaik Tizaung Pagode. Hier war fotografieren verboten und wir fanden die Pagode auch nicht wirklich schön. Viel spannender fanden eine etwas abseits gelegene, sehr alte Pagode mit einem langen Treppenaufgang und schöner Lichtstimmung.
Iris fotografiert

Iris fotografiert


Zokali

Auf dem Weg nach Zokali

Auf dem Weg nach Zokali

Auf einer Straße, die eher einem schlechten Feldweg entsprach, fuhren wir im Abendlicht noch 6km zum Dorf Zokali. Die Fahrt führte bei toller Lichtstimmung durch grüne Reisfelder mit Hütten der Einheimischen, die hier eher selten Touristen zu sehen bekommen. In Zokali stiegen wir auf einen kleinen Pagodenberg, von wo aus man eine schöne Aussicht genießen kann. Auf der anderen Seite in Richtung Meer konnte Uli einen schönen Sonnenuntergang bewundern, allerdings bis zu den Knien im Schlamm versinkend.
Das “malerische Küstendorf” und die “alten Baumriesen”, so im Reiseführer beschrieben, konnten wir allerdings nicht nachvollziehen.
Abendstimmung am Meer

Abendstimmung am Meer

Luca klettert

Luca klettert


Die Weiterfahrt im Dunkeln bis nach Hpa An dauerte noch 2 Stunden und war für uns alle anstrengend. Wir erreichten unser Hotel erst gegen 21 Uhr. Nach der Tempelbesichtigung in Bago sind wir gegen 13 Uhr losgefahren und waren somit inklusive der Besichtigungen und Pausen insgesamt 8 Stunden unterwegs.

Reiseinfos

  • Hotel:
  • Bago Star Hotel, selbes Zimmer wie beim letzten Mal, siehe Blog 2014, 43000 Kyat