Mawlamyaing (gesprochen: “Molamijei”)

Pool

Pool

Unser Hotel ist diesmal wieder etwas außerhalb gelegen, in der Nähe des Busbahnhofs. Das Zimmer ist schön und groß und das Personal sehr nett. Die Kinder nutzen beide ausgiebig den großen Pool und haben dabei sehr viel Spaß. Das Essen hier ist zunächst ein Problem. Das Restaurant hat viele Gerichte im Angebot, für Felix leider nur Fritten. Da jedoch keine Kartoffeln vorrätig waren, gab es auch diese nicht – großes Geschrei. Felix aß sich an Krabbenchips satt und fand auch zum Frühstück nichts nach seinem Geschmack. Der Hotelchef und das Personal gaben sich Mühe, etwas zu Essen für ihn zu finden, leider ohne Erfolg. Wir fuhren also am nächsten Tag zunächst ins Cafe Delifrance, wo Felix und Luca sich an Schokoladenkuchen satt essen konnten. Anschließend war die Stimmung schon wieder deutlich besser. Am Meerestempel Yele Paya kauften wir Würstchen, die Felix und Luca vor Ort und auf dem Rückweg verschlangen.
Mawlamyaing selbst war nicht besonders sehenswert. Die im Reiseführer beschriebenen Teakholzdoppeldeckerbusse und die zweistöckigen Boote waren nicht mehr zu sehen, leider.

Zinathukha Yan Aung Chanta, Yele Paya und Setse Beach

Der größte liegende Buddha der Welt

Der größte liegende Buddha der Welt

Unser heutiges Ziel hieß Yele Paya. Während der 2 Stunden dauernden Autofahrt dorthin konnten wir zahlreiche Buddhas am Strassenrand bewundern. Hier im Mon-State ist morgen der Mon-Nationalfeiertag und überall sind die Vorbereitungen zu den Feiern zu sehen. Immer wieder kommen uns Gruppen der Mon-People in ihrer traditionellen Tracht mit Rotem Rock/Longyi und weißem Hemd auf Motorrollern oder Pickups entgegen. Sie besuchen in Gruppen wichtige Pagoden.
Eindrucksvoll war er größte liegende Buddha der Welt, Zinathukha Yan Aung Chanta. Am Berghang gegenüber wurde bereits mit dem Bau eines weiteren, noch größeren liegenden Buddhas begonnen, obwohl der erste noch nicht komplett fertig ist. Diese ist im Inneren begehbar und beinhaltet diverse Bilder und Buddhas. Wir entschieden uns aus zeitlichen Gründen gegen eine Besichtigung.
Yele Paya

Yele Paya

Die Yele Paya war unserer Meinung die Reise nicht wert. Der Tempel ist ganz nett und der Hauptraum zeigt einige schöne Buddhafiguren, wir hatten uns jedoch mehr davon versprochen.
Frauen verboten

Frauen verboten

Heiligtum mit 11 Haaren Buddhas

Heiligtum mit 11 Haaren Buddhas


Alte Bücher

Alte Bücher

Beten

Beten

Luca

Luca

Pause

Pause



Interessanter fanden wir in der Umgebung einen riesigen Baum, in dessen Wurzeln ein Haus gebaut war. Zwischen den Wurzeln waren einige Buddhas aufgebaut. Die Eis- und Samosaverkäuferinnen vor dem Baum trugen zu der netten Stimmung hier bei. Selbstverständlich probierten wir ihr Angebot. Iris, Felix und Luca beschränkten sich auf Samosas und Sprite, Uli probiert zusätzlich ein sehr süßes Eis nach Myanmar-Art. Auf einer Art umgedrehtem Hobel wurde aus einem Eisblock “Crushed Ice” in einen Plastikbecher produziert. Anschließend kamen jede Menge Süßigkeiten, Erdnüsse und süße Soßen in verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen darüber… lecker!
Baumhaus

Baumhaus

Samosaverkäuferin

Samosaverkäuferin

Lecker Eis

Lecker Eis


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Felix freut sich wegen der lecker Würstchen

Felix freut sich wegen der lecker Würstchen


Zur Mittagspause fuhren wir nun wenige Kilometer zum Setse Beach. Hier trifft man fast ausschließlich Einheimische. Unter Pinien finden sich einige Restaurants, am Strand werden an kleinen Wagen Leckereien und Getränke verkauft. Wir gingen einige Meter weiter und waren bis auf vorbeikommende Quads und Motorroller, die Anhielten um Luca zu bewundern, relativ alleine. Felix und Uli wurden davon nicht behelligt, da sie die ganze Zeit in den Wellen herumtobten. Das Wasser war deutlich wärmer als das in den bisherigen Hotelpools.
Die Rückfahrt ging erfreulich zügig und zurück in Mawlamyaing schlemmten wir zum Abendessen auf der Terrasse des Ykko River View Restaurant mit Blick auf den Fluss und die untergehende Sonne. Diverse leckere Fruchtsäfte, Schaf, gegrillte Knoblauchzehen, gebratener Reis und gegrillter Flussfisch wanderten in unsere Mägen. Die Kinder aßen wie immer Fritten.

Kyaik Thanlan und Mahamuni Pagode

Buddha im Kyaik Thanlan

Buddha im Kyaik Thanlan

Am nächsten Vormittag besichtigten wir zunächst die Kyaik Thanlan Pagode. Der Hauptstupa und die Nebengebäude waren sehenswert und wie immer fanden wir diverse interessante Fotomotive. Die Atmosphäre war sehr angenehm und die Aufgänge hatten schöne alte Dächer. Der Ausblick auf Stadt und Fluss ist gut, war für uns jedoch nichts besonderes. Erwähnenswert ist hier vielleicht noch ein altes Gefängnis, dessen Gebäude und Mauern man ebenfalls gut betrachten kann.
Buddha

Buddha

Buddha

Buddha

Direkt im Anschluß und über einen überdachten Treppengang zu erreichen befindet sich die Mahamuni Pagode. Hier findet sich ein etwas anderer Buddha im Hauptstupe, der zudem mit Plastikfolier eingehüllt ist. Außerdem konnten wir abseits der Pagode Mönche beim Rasieren des Kopfes sowie diverse Handwerker beobachten. Ein Baugerüst im Inneren der Pagode war ebenso sehenswert wie das Nachmalen der Figuren an den schön gearbeiteten Türen.

Studieren

Studieren

Das Gesicht

Das Gesicht

Eingepackter Buddha

Eingepackter Buddha

Baugerüst aus Bambus

Baugerüst aus Bambus



Im Anschluß konnten wir noch die Gebäude eines Klosters besichtigen. Einen richtigen Zugang zu den Mönchen bekamen wir jedoch nicht.
Haare scheren

Haare scheren


Blick auf ein Kostergebäude

Blick auf ein Kostergebäude



 
 
 
 
 
 
 
 
Heute konnten die Kinder sich über eine lange Pause im Hotel mit Herumtoben im Pool freuen.

Nwa La Bo Paya und Nachtmarkt

Felix und Uli

Felix und Uli

Auf dem LKW

Auf dem LKW

Am Nachmittag fuhren wir ca. 30 Minuten lang zur 3 Felsen Pagode. Diese soll so ähnlich sein wie der beim letzten Aufenthalt besichtigte “Golden Rock”, jedoch ohne Touristenmengen. So war es dann auch. An der Talstation stand ein LKW zur Abfahrt bereit, sofern sich genug Mitfahrende finden würden. Da dies nicht der Fall war, zahlten wir den geforderten Preis und hatten eine Privatfahrt den Berg hinauf, sehr zur Freude der Kinder. Bei hatten bei der Fahrt einen Riesenspaß.
 
Mönche beobachten uns

Mönche beobachten uns

Die 3 goldenen Felsen

Die 3 goldenen Felsen

Nwa La Bo Paya

Nwa La Bo Paya


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im schönen Licht der Nachmittagssonne erreichten wir die Tempelanlage auf dem Berg und waren mit den Mönchen dort alleine. In Ruhe konnten wir die drei Felsen besichtigen und fotografieren, während die Kinder auf der Anlage herumtobten. Sie waren außer Rand und Band und mussten mehrfach gebremst werden, hatten aber jede Menge Spaß. Dieser Nachmittag war auf jeden Fall ein Highlight dieser Reise.
Glocken

Glocken

Man beachte die Socken

Man beachte die Socken

Ab nach unten

Ab nach unten

Nachtmarkt

Nachtmarkt

Lecker Grillgut

Lecker Grillgut

Abendessen gingen wir diesmal auf dem Nachtmarkt. Während die Kinder Würstchen aßen genossen wir gegrillte Garnelen und Hühnchen, dazu Reis und Samosas, lecker. Zum Nachtisch gönnte sich Uli ein “Feluda”. Das ist Crushed Eis mit Vanillepudding, süßen Soßen und oben drauf eine Kugel Vanilleeis, lecker. Auffällig war für uns, das zahlreiche Touristen den Nachtmarkt besichtigten und fotografierten, wir jedoch nur zwei Personen sahen, die hier auch etwas gegessen haben.
Luca beim Autofahren eingeschlafen

Luca beim Autofahren eingeschlafen

Reiseinfos

Zimmer Mawlamyaing

Zimmer Mawlamyaing

  • Hotel:
  • Shwe Myint Mo Tun Hotel, Nähe Busbahnhof, Mawlamyaine Asia Rd., Mon State, 057-27347, 09 8718261 – 45 USD plus 10 USD für eine extra Matratze
  • Schönes großes Zimmer, WLAN an der Rezeption, AC, Room Service, Pool, teures Restaurant
  • Sonstiges:
  • Laundry – 11700 Kyat
  • Truck hinauf zur 3 Felsen Pagode (Nwa La Bo Paya) – 45000 Kyat