Allgemeines

Im Hotel fühlen sich die Kinder wie zu Hause, Zimmer, Pool und Restaurant sind bekannt. Hier ist der einzige Platz auf unserer bisherigen Reise, wo die Mücken wirklich störend sind und es natürlich wieder keine Mosiktonetze gibt. Dafür gibt es in Yangon keine Malaria, so dass auch die Mückenstiche halb so schlimm sind.
Felix begeisterte uns beim Frühstück. Inmitten anderer Reisender toastet er sich am Büffet Toastbrot und Baguettebrot und ißt das danach sogar! Beim letzten Aufenthalt hat es die gleichen Dinge nicht angerührt. Dazu gibt es hier kalte Milch, die ebenfalls bei beiden Kindern beliebt ist. Luca verschlingt Rüherei und ist stolz darauf, 2 große Gläser vor sich zu haben, mit Milch und Quensch.

Downtown

Downtown

Downtown

Strassenschlucht

Strassenschlucht

Letztes Jahr noch in grün

Letztes Jahr noch in grün

Wir fühlen uns in Yangon immer wohler, einem Verkehrsmoloch mit 1 Stunde Staustehen bis in die Innenstadt zur Sule-Pagode. Dort dann kleine Gasse mit indisch angehauchtem, bunten und chaotischem Straßenleben, die alten schmuddeligen, meist nicht renovierten schmutzigen Häuser toller alter Bauweise durchzogen von großen Hauptverkehrsadern. Zu Kaufen gibt es hier alles, so dass wir einen ausgedehnten Shoppingtag hatten. Luca kaufte sich ein gelbes T-Shirt mit Elefant und Myanmaraufschrift, passend zu seinen gelben Spidermanschuhen. Außerdem wollte es eine Einkaufstasche haben, ebenfalls in leicht gelblich angehauchtem Farbton – süß, wie er damit durch das Gewühl stiefelte. Sauteure Erdbeeren bekam er ebenfalls gekauft, da er zum Essen allerdings sein neues T-Shirt ausziehen mußte, fanden sie keinen großen Anklang mehr bei ihm.
Luca mit Pizza

Luca mit Pizza

Felix happy

Felix happy

Zum Mittagessen fanden wir ein koreanisches BBQ-Restaurant, das Pizza im Angebot hatte. Beide Kinder verschlangen zusammen 2 Stück! Nebenbei malten Iris und Luca während Uli versuchte, Felix das Spiel Schiffe versenken zu erklären, was vielleicht noch ein bisschen früh war. Insgesamt hatten die Kinder so 1,5 Stunden Auszeit vor den Reizen der Stadt.
Der Besuch des Bogyoke Aung San Marktes stand ebenfalls auf dem Programm, war jedoch für uns nur ein normaler Mart. Wir kauften in den abseits gelegenen Bereichen ein und hatten dort etwas Ruhe vom Trubel und die etwas luxeriöseren Shops besserer Qualität. Iris kaufte sich eine sehr schöne Tasche.
Luca in gelb

Luca in gelb

mit passender Tasche

mit passender Tasche

Das übliche Bild

Das übliche Bild



Ein Schneider bei der Arbeit

Ein Schneider bei der Arbeit


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Am Ende unsers Rundgangs schlief Luca mal wieder bei Uli auf dem Arm ein und wir besuchten die Bar des Strand Hotels. Dies ist eines der am besten renovierten Kolonialbauten der Stadt und im Inneren wirklich schön. Ein weiteres Highlight sind die Bilder von Malte Clavin von weltreise-mit-kind, die dort ausgestellt sind. Uli gönnte sich hier einen leckeren Mojito sowie einen “echten” Eiskaffee – lecker. Überhaupt probierte Uli während des Stadtrundgangs wiedermal einige Leckereien, aber das habt ihr sicher schon erwartet.

Kuscheln nach dem Aufwachen

Kuscheln nach dem Aufwachen

Verliebt mit Mojito

Verliebt mit Mojito


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Weiter gings zurück zur Sule Pagode und dem Maha-Bandoola Garden, einer kleinen grünen Oase in der Stadt. Hier ist ein schöner Spielplatz und da es bereits deutlich kühler wurden, tobten die Kinder begeistert herum. Uli ging derweil mit O.T. das defekte Objektiv abholen, dazu unten mehr.

Demo Camp

Demo Camp

Interessant waren die Zelte eines kleinen Demonstrantencamps. Bereits seit 320 Tagen demonstrieren sie am Rand der Gartenanlage gegen die Enteignung durch Regierung und Militär. Die Plakate sind zum Teil in Englisch geschrieben und da hier jede Menge Touristen entlangkommen, waren wir über das Tolerieren dieser Aktion durch die Regierung überrascht.
 
 
 
 
 
Wir

Wir

Zum Abendessen organisierte Uli für die Kinder Waffeln, für beide ein weiteres Highlight. Dann fuhren wir nach Chinatown und nachdem wir einen Parkplatz gefunden hatten, was hier wirklich schwierig ist, begaben wir uns in die 19th Straße. Hier gibt es viele Grillrestaurants mit bunten Plastikstühlen am Straßenrand und jede Menge Trubel, ähnlich eines Nachtmarktes. An den Ständen bekommt man ein Schälchen und wählt sich sein Grillgut selbst aus, wobei man natürlich wieder sehr viel probieren kann. Das Ganze bekommt man dann fertig zubereitet mit lecker Chilisoße an den Tisch serviert. Dazu bestellten wir einen frischen Saft und frisch gezapftes Bier, lecker. Uli probierte diesmal u.a. Hühnerfüße, die allerdings wie reines Fett schmeckten und nicht so sein Ding waren (auch das gibt es). Dafür waren alle weiteren kulinarischen Experimente ein voller Erfolgt.
Iris

Iris

Felix war eingefallen, dass er Papa ja noch gar kein Geburtstagslied vorgesungen hatte und voller Inbrunst gabe er min. viermal eine Variante von Happy Birthday zum Besten, die Uli noch nicht kannte. Es ging dabei um “Marmelade in den Schuhn” und “Aprikosen in der Unterhose”, sehr lustig.
Die Rückfahrt dauerte erneut fast 90 Minuten und im Hotel ging es rucki-zucki in die Betten.

Objektivreparatur

Eingang KMK

Eingang KMK

Wie schon berichtet hat Iris ihr 50mm Objektiv fallen lassen und hinten sind Deckel und eine Linse herausgesprungen. Uli hat diese wieder repariert, jedoch funktionierte der Fokus nicht mehr. Nachdem Canon keine Antwort auf die Frage nach einer geeigneten Reparaturstätte in Yangon gegeben hatte, suchten wir uns selbst eine. Wir fanden den KMK Digital Camera Service im ersten Stock einer großen Straße gelegen. Normalerweise hätten wir dieses schmutzige, dunkle Treppenhaus nicht betreten!
Der Laden wirkte seriös und für 18-25000 Kyat wurde uns die Reparatur bis zum Abend zugesagt. Beim Abholen funktionierte der Fokus ruckelnd, mal besser, mal schlechter. Dies liegt wohl an einem verzogenen Ring im Inneren. Wenn dieser nicht mehr ganz rund ist, hängt der Fokus. Der Chefmechaniker meinte jedoch, dass er die Funktion noch verbessern könnte, wenn er mehr Zeit habe. Also ließen wir das Objektiv vor Ort und werden es nach unserem Strandaufenthalt hoffentlich gut funktionierend wieder abholen. Wir haben ja nichts zu verlieren. In Deutschland wäre eine Reparatur viel zu teuer, so dass es auf einen Neukauf hinauslaufen würde.
Problemlos konnten wir das Objektiv eine Woche später wieder abholen. Der Autofokus funktionierte jetzt deutlich besser, am einer Stelle hängt er jedoch leider weiterhin etwas fest. Mal schaun, was wir da machen…

Reiseinfos

  • Hotel:
  • Myanmar Life Hotel, Infos siehe hier
  • Sonstiges:
  • KMK Digital Camera Service, No. 168, 1st. floor (left), Anawyatha Street, 34th street corner, 34th street & between Bar Street, Kyauktada T/S, Yangon, 09 73026626