Pathein

Iris mit bunten Schirmen

Iris mit bunten Schirmen

Nach ca. 4 Stunden Fahrt und einem leckeren Mittagessen erreichten wir Pathein. Hier wollten wir uns die traditionellen Schirmwerkstätten anschauen. Wir konnten bunte Schirme in unterschiedlichen Größen anschauen und kaufen, die Auswahl war allerdings nicht sehr groß. Die Schirme werden in Handarbeit in einem einzigen Raum hergestellt und bestehen ausschließlich aus Naturprodukten. Wir konnten einzelne Arbeitsschritte anschauen, da jedoch nicht viel produziert wurde war die ganze Aktion “nice to see” aber sicher kein “must do” auf unserer Reise.
Schirmskelett

Schirmskelett

Ein typisches Mittagessen

Ein typisches Mittagessen

Ngwe Saung Beach

Angekommen

Angekommen

Zur blauen Stunde

Zur blauen Stunde

Die Kinder freuten sich auf die Pfannkuchen, wir auf Hotel und idyllische Tage am Strand mit abendlichem Fisch- und Krebsessen. Bei unserem letzten Aufenthalt fuhren kaum Autos auf der Straße und wir waren allein im Restaurant.
Begrüßt wurden wir von einem traumhaften Sonnenuntergang mit der erweiterten Hotelanlage bei schönem rotem Abendlicht und weißem Sandstrand mit Bambusschirmen, toll. Wir bekamen dasselbe Zimmer wie beim letzten Mal und die Kinder fühlten sich direkt wohl. Beim Abendessen bekamen die Kinder endlich ihre Pfannkuchen und waren vollauf zufrieden. Uns störten die vielen Touristen. Das Restaurant füllte sich zunehmend, auf der Straße fuhren Autos und Reisebusse vorbei und in unserem Hotel waren zusätzlich zu europäischen Touristen noch jede Menge asiatische Gäste, die wieder etwas anstrengend für die Kinder waren.
Unser Hotel

Unser Hotel


Am nächsten Morgen gabe es Frühstücksbuffet mit Pfannkuchen, für die Kinder mal wieder ein Highlight. Anschließend sind wir am Strand spazieren gegangen und vermissten prompt die Regenzeit, wo dieser menschenleer war und die Fischer vom Strand ihre Netze auswarfen. Jetzt wurden “Banana-Boot” Ausfahrten und “Horse Riding” angeboten und in Richtung Ortskern waren boten diverse Restaurants ihre Waren feil. Sobald wir in Sichtweite kamen rannten Kinder auf uns zu und versuchten irgendetwas zu verkaufen – “Please come to my shop” – sehr nervig, zudem zur Zeit des Schulunterrichtes.
Touristenstrand

Touristenstrand

Sandspielzeit

Sandspielzeit

Burg bauen

Burg bauen


Positiv war der schöne, mit Sand aufgeschüttete und für
Wir im Fokus

Wir im Fokus

hiesige Verhältnisse relativ saubere Sand mit den schattenspendenden Bambusschirmen, die uns karibisches Flair vermittelten. Iris konnte sich im Ort sogar einen Bikini kaufen und die Kinder bekamen Sandspielzeug, mitdem täglich Ritterburgen gebaut wurden.
Im Meer tobte nur Felix mit Uli so richtig in den Wellen herum. Luca bevorzugte den Pool bis er zitternd von uns aus dem Wasser befördert wurde. Wie immer waren die Kinder nicht aus dem Wasser heraus zu bekommen und verbrachten täglich ca. 4 Stunden schwimmend und tauchend. Entsprechend gut schliefen sie nachts mit Uli im Doppelbett. Iris genoss das Schlafen ohne Kinder auf der Couch bestimmt genauso wie Uli das Kuscheln mit den Kindern im Bett.
Reiterkämpfe

Reiterkämpfe

Toben im Pool

Toben im Pool

Felix lernte ein zehnjähriges österreichisches Mädchen (Amelie) kennen und gemeinsam durchschwammen und durchtauchten die Beiden den Pool. Schnell hatte er sich einen richtigen Kopfsprung abgeguckt und versuchte Saltos (“Purzelbäume”) vom Beckenrand. Das Uli abends sogar die Sprunghöhe mittels Sonnenliege erhöhte steigerte den Spaß der beiden weiter.
Am meisten begeisterte uns jedoch Luca, der plötzlich das mit dem Atmen verstanden hatte und nun schwimmend seine Bahnen zog. Mit Schwimmbrille versucht er sogar bereits, Kraulbewegungen der Arme zu machen. Letztes Jahr hat Felix in Myanmar schwimmen gelernt, und jetzt Luca (mit gerade mal 3 Jahren!).
Luca schwimmt

Luca schwimmt

Kalt

Kalt

Cool

Cool


Erfreulicherweise kehrte nach einem lauten Konzert am Sonntag Abend und einem bereits ruhigeren Montag am Dienstag wieder Ruhe ein und auch Iris und Uli konnten die Tage hier mehr genießen. Am Strand wurde es deutlich ruhiger, das Hotel wieder fast leer und auch die Fischer kamen wieder und verkauften am Strand ihren Fang. Das ganze Leben und auch der Verkehr im Ort wurde wieder ruhiger und wir genossen das abendliche Fischessen.
Massage

Massage

Vermittelt durch O.T. kam unser Masseur Konaung täglich aufs Zimmer und Iris und ich ließen uns abwechselnd massieren. Wir genossen diese Stunde entspannende Auszeit sehr. Massagen wie in Thailand oder Laos hatten wir bisher in Myanmar vermisst, aber auch dies wir sich sicher bald ändern. Auf dieser Reise haben wir zunehmend die Möglichkeiten zur Massage gesehen und hätten diese ohne Kinder sicher auch häufiger wahrnehmen können.

Netzpflege und Fischverkauf

Netzpflege und Fischverkauf

Fischverkauf am Strand

Fischverkauf am Strand

Abschließend können wir nur empfehlen, die Wochenenden hier zu vermeiden wenn die einheimischen aus Yangon an den Strand fahren. Zur Hauptsaison würden wir bevorzugt Montags anreisen und Freitags wieder fahren. Generell würden wir die Nebensaison für eine erneute Reise nach Myanmar bevorzugen. Die Lichtstimmungen und Wolken waren viel eindrucksvoller und es waren viel weniger Touristen an den einzelnen Orten, auch wenn es eigentlich außer in Bagan nie überlaufen war. Das Hotel ist für uns immer noch die beste Wahl hier, ebenso das Zimmer direkt am Pool. Wir werden jedoch vermutlich nicht mehr so schnell hierher kommen, da uns die nächste Reise nach Myanmar entweder in den hohen Norden gen China oder in den tiefen Süden in Richtung Thailand führen wird.

Schlafend im Flugzeug

Schlafend im Flugzeug

Die Rückreise nach Yangon und der Rückflug nach Deutschland verliefen wie geplant und unkompliziert. Den größten Teil des langen Fluges verbrachten die Kinder vor einem elektronischen Babysitter. Beide schliefen nur wenig, wir gar nicht.
Dafür konnten Iris und Uli endlich mal wieder einige aktuellere Filme im Fernsehen anschauen, was wir beide sehr genossen.
In Frankfurt landeten wir mit einiger Verspätung. Uns war das nur recht, da wir somit nicht so lange auf unseren ICE warten mussten. Die Kälte in Deutschland bemerkten wir eigentlich nur die letzten 10 Minuten auf dem Bahnsteig. 30 °C Temperaturunterschied und dazu nicht ausreichend warme Anziehsachen waren schon deutlich. Zum Glück war die richtig kalte Zeit schon wieder vorbei und mit tagsüber 12°C in der Sonne freuten sich besonders die Kinder auf die kommenden Karnevalstags – Alaaf!

Reiseinfos

  • Hotel:
  • Hotel Lux, Bilder/Infos siehe hier
  • selbes Zimmer wie beim letzten Mal, im Unterschied zum letzten Aufenthalt jetzt neues Restaurant, Zimmer/Duschen am Pool im Bau, keine Planen mehr, in Richtung Strand jetzt trockenes Flußbett und aufgeschütteter Sand mit Schirmen und Liegen, Handtücher am Pool, WIFI im Zimmer – dafür deutlich teurer, 120 USD
  • Sonstiges:
  • Massage durch Konaung, 10000 Kyat/Stunde, 09-250936162, 09-36258433, konaung@hotmail.com
  • Traditionelle Schirm Werkstatt und Shop Shwe Sar, No. 653, Tawyakyaung Rd., Pathein
  • Laundry – 31400 Kyat, 1,5 Tage